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NWZonline.de Sport Fußball

Mit Oberwasser ins Oberhaus

06.09.2013

Cloppenburg Außergewöhnlicher Aufsteiger will Ungewöhnliches erreichen: Vor Beginn der Saison in der Frauenfußball-Bundesliga sind sich alle Vereine einig: Der BV Cloppenburg ist ein „unnormaler Aufsteiger“. Und genau das wollen Trainerin Tanja Schulte und ihre Spielerinnen auch sein. Schließlich sind die „normalen Aufsteiger“ aus der Zweiten Bundesliga Nord in den vergangenen Jahren allesamt prompt wieder aus dem Oberhaus abgestiegen. Dem BVC ist dank zahlreicher hochkarätiger neuer Spielerinnen zuzutrauen, dass er diese Serie durchbricht. An diesem Sonntag (14 Uhr) will der souveräne Zweitliga-Meister beim Vorjahres-Sechsten SGS Essen zum ersten Mal zeigen, dass er nicht nur Vorschusslorbeeren, sondern auch Punkte ernten kann.

Vielleicht ja mit einem Tor kurz vor Schluss: Dass er kurz vor Ende noch Treffer landen kann, hat der BVC schließlich gerade erst bewiesen. Wenige Stunden vor Transferschluss verpflichtete der Verein noch eine Torjägerin. Die schwedische Nationalstürmerin So-
               fia Jakobsson kommt zusammen mit der brasilianischen Auswahlspielerin Ester Dos Santos (Mittelfeld) vom FC Chelsea ins Südoldenburgische – und der Club aus der Weltmetropole London hat auch im Frauenfußball einen großen Namen.

Große Namen haben auch die neun Spielerinnen, die der BVC zuvor bereits geholt hatte. Leistungsträgerinnen wie Eve Chandraratne vom Triple-Sieger VfL Wolfsburg, Top-Technikerin Aylin Yaren (SC Bad Neuenahr) und Mandy Islacker (FCR Duisburg), die als eine der torgefährlichsten Angreiferinnen der Liga gilt, hätten andere Vereine auch gerne verpflichtet. Aber in der Eliteliga sind viele Clubs finanziell angeschlagen, während der BV Cloppenburg mit Albert Sprehe einen Großsponsor aus der Fleischbranche hat.

Dank ihm kann Tanja Schulte sagen: „Ich habe jetzt genau den Kader, den ich wollte.“ Die Trainerin hat schon drei Clubs in die erste Liga geführt und ist dementsprechend erfahren. „Wir haben genügend Qualität, um gegen jeden Gegner zu bestehen – und das ist ein gutes Gefühl“, sagt die 38-Jährige. Nun fehlen nur noch die nötigen Punkte . . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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