Seinen vorletzten freien Tag nutzte Benno Möhlmann am Montag, um die Werder-Vertretung in Oldenburg zu betreuen. An diesem Mittwoch tritt der 57-Jährige sein neues Amt als Coach des Zweitligisten FSV Frankfurt an. Dort hatte der ehemalige Bremer Profi kurz vor Weihnachten einen Vertrag unterschrieben. In Oldenburg fand Möhlmann sogar die Zeit, während der Werder-Spiele beim TV-Sender Sport 1 die Aufritte seines Teams live zu kommentieren. Die Taktik des Teams bestimmte in dieser Zeit Werders Ex-Nationalspieler Max Lorenz (72).
Bereits zum zweiten Mal lief Hami Mandirali (43) in der Arena auf. 2011 hatte er mit der Auswahl von Galatasaray Istanbul das Turnier gewonnen. Am Montag trat er mit der Vertretung von Trabzonspor an – und schied nach der Vorrunde aus. In der Saison 1997/98 war Mandirali zu Schalke 04 gewechselt, konnte die hohen Erwartungen dort aber nicht erfüllen und kehrte schon nach einer Saison in die Türkei zurück.
Sogar schon zum dritten Mal war Matthias Herget (56) beim Turnier in Oldenburg dabei. 2007 (damals noch in der Weser-Ems-Halle), 2011 und am Montag lief er für Schalke 04 auf. Seinen Namen verbinden die meisten Fans aber mit seiner Zeit bei Bayer Uerdingen (inzwischen KFC Uerdingen) und dem 7:3-Sieg des Clubs im Europapokal gegen Dynamo Dresden im Jahr 1986. Außerdem bestritt Herget – Lieblingsposition Libero – 39 Länderspiele und nahm 1988 an der EM in Deutschland teil.
Im VIP-Bereich der Arena liefen sich Arnd Zeigler (47) und Jörg Pilawa (47) über den Weg – ohne, dass es zu Zwischenfällen kam. Der Bremer Stadionsprecher und Bremen-4-Hörfunkmoderator Zeigler ist glühender Werder-Fan, ARD-Fernsehmoderator Pilawa ist Anhänger des Hamburger SV. Fußball in Oldenburg ist für Pilawa derweil nicht neu. Am 31. Juli 2011 hatte er den 2:1-Sieg des HSV beim VfB Oldenburg in der ersten Runde des DFB-Pokals im Marschwegstadion verfolgt.
Der Kunstrasen in der Arena bereitete einigen Spielern zunächst Probleme. „Sehr stumpf“ sei der Untergrund, war von mehreren Akteuren beim Warmmachen zu hören. Nach einigen Minuten hatten sich die Spieler aber mit dem Produkt einer niederländischen Firma vertraut gemacht.
