MöNCHENGLADBACH - Bo­russia Mönchengladbach bangt vor der Bundesligapartie bei Werder Bremen an diesem Dienstag (20 Uhr) um den Einsatz von Marco Reus. Der Fußball-Nationalspieler hatte sich am Sonnabend beim 0:0 gegen Hertha BSC eine Oberschenkelprellung zugezogen und musste bereits nach 20 Minuten ausgewechselt werden.

Reus steht zwar im Kader für das Spiel in Bremen. „Wir werden aber erst am Spieltag über einen Einsatz entscheiden“, sagte Trainer Lucien Favre am Montag. Beim 5:0-Sieg im Hinspiel hatte Reus drei Treffer erzielt.

Sicher verzichten muss Favre auf Tony Jantschke (Gesäßmuskelzerrung). Martin Stranzl dürfte dessen Position hinten rechts einnehmen, dafür rückt Roel Brouwers in die Innenverteidigung.

Nach nur einem Sieg in den zurückliegenden sieben Spielen benötigen die Gladbacher ein Erfolgserlebnis, um den vierten Tabellenplatz zu festigen. „Dafür müssen wir richtig Gas geben“, forderte Kapitän Filip Daems. Allerdings liegt der letzte Sieg an der Weser schon 25 Jahre zurück.

Gegen Berlin fehlte den Borussen wie zuletzt häufiger die Leichtigkeit. „Dass eine Schwächephase kommen würde, war allen Beteiligten klar“, blieb Stürmer Mike Hanke dennoch gelassen.