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NWZonline.de Sport Fußball

Dosen-Duell in der Europa League

01.09.2018

Monaco Als das Dosen-Duell mit Geschmäckle um 13.30 Uhr feststand, ging ein Raunen durch das Grimaldi Forum von Monaco. RB Leipzig trifft in der Gruppenphase der Europa League auf den kleinen Bruder Red Bull Salzburg, der direkt nach der Auslosung twitterte: „Kein Scherz“.

Beide Vereine haben den gleichen Geldgeber, zudem sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Spieler wie Marcel Sabitzer von Salzburg nach Leipzig gewechselt. RB-Trainer Ralf Rangnick versuchte, Verschwörungs-Anhängern sofort den Wind aus den Segeln zu nehmen. „Um den Wettbewerb braucht sich keiner Sorgen zu machen. Da wird so viel Brisanz und Feuer drin sein wie in keinem anderen Spiel“, sagte Rangnick.

Rangnick, der von 2012 bis 2015 parallel auch als Sportdirektor für die Salzburger tätig war, gab zu, dass die Partien gegen Salzburg für ihn „spezieller“ seien als die gegen die anderen Gruppengegner Celtic Glasgow und Rosenborg Trondheim. Gleich zum Auftakt am 20. September kommen die Österreicher nach Leipzig. Das Rückspiel wurde für den fünften Spieltag am 29. November terminiert.

Laut Uefa-Regeln dürfen zwei Clubs, die vom selben Geldgeber gesteuert werden, nicht gleichzeitig in Europa spielen. Beide Vereine hatten aber schon vor dem Aufstieg der Leipziger in die Bundesliga Maßnahmen zur Entflechtung ergriffen. So zogen sich unter anderem Rangnick und RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff aus der Verantwortung bei Red Bull Salzburg zurück. Der Großkonzern ist zudem nur noch Hauptsponsor bei den Österreichern, die international als FC Salzburg und mit modifiziertem Logo auflaufen, weil die Uefa Sponsorenbezeichnungen im Clubnamen verbietet.

Eintracht Frankfurt freute sich derweil über die Hammerlose. So trifft die Eintracht bei ihrem Europacup-Comeback nach fünf Jahren auf Vorjahresfinalist Olympique Marseille und den italienischen Spitzenclub Lazio Rom, dazu wartet noch Apollon Limassol aus Zypern. „Wir haben uns Europa gewünscht und jetzt haben wir Europa auf höchstem Niveau“, sagte Vorstandschef Axel Hellmann.

Die vermeintlich leichteste Gruppe erwischte Bayer Leverkusen mit dem bulgarischen Meister Ludogorets Rasgrad, dem FC Zürich und AEK Larnaka aus Zypern.

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