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NWZonline.de Sport Fußball

DFB-Team spielt um den Gruppensieg

17.06.2019

Montpellier Der Teamgeist soll Deutschlands Fußballerinnen bei der WM jetzt auch zum Gruppensieg tragen. Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg schob am Vorabend des letzten Vorrundenspiels gegen Südafrika an diesem Montag (18 Uhr/ARD) Kritik an den bislang schwachen spielerischen Leistungen der DFB-Auswahl beiseite. „Wir werden nicht mit einzelnen Spielerinnen irgendwelche Spiele entscheiden können. Es braucht alle dafür“, sagte sie am Sonntag in Montpellier.

Nach zwei mühsamen 1:0-Siegen gegen China und Spanien hat das deutsche Team beim Turnier in Frankreich schon den Einzug ins Achtelfinale sicher. Gegen Südafrika geht es darum, als Gruppenerster ein frühes K.o.-Duell mit den USA zu vermeiden. In Titelform scheint der zweimalige Weltmeister Deutschland aber noch nicht. So zeigte sich zuletzt Ex-Nationalspielerin Inka Grings besonders von den erfahrenen Spielerinnen Alexandra Popp, Lena Goeßling und Verena Schweers enttäuscht. Voss-Tecklenburg wollte darauf nicht eingehen. „Ich werde nichts extern über einzelne Spielerinnen erzählen“, sagte die 51-Jährige.

Sie verwies jedoch darauf, dass das Team grundsätzlich sehr selbstkritisch sei: „Ich habe noch keine Spielerin in diesem Turnier erlebt, die gesagt hat: ,Ich bin zufrieden mit mir‘. Im Gegenteil. Manchmal sind sie sogar überkritisch.“ Führung zeige sich nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz. Gerade wenn es nicht so gut gelaufen sei, müsse man die Spielerin stärken. „Das tun wir – und das tun in ganz herausragender Weise unsere Führungsspielerinnen“, sagte sie.

Dennoch stellte die Bundestrainerin gegen Südafrika personelle Änderungen in Aussicht. „Natürlich gibt es diese Überlegungen. Wir werden viele Faktoren mit einfließen lassen“, sagte Voss-Tecklenburg: „Für uns ist es mehrheitlich egal, wer startet. Weil wir den Spielerinnen, die starten, und denen, die auf der Bank sitzen, vertrauen.“ Die Steuerung der Belastung spiele für die Auswahl der Startelf ebenso eine Rolle wie taktische Erwägungen.

Davon profitieren könnte auch Linda Dallmann. Die Essenerin ist neben Johanna Elsig, Leonie Maier und Turid Knaak eine der vier Feldspielerinnen im deutschen Team, die bei dieser WM noch ohne Einsatz sind. Sie sehe sich aber weniger als Ersatz-, sondern vielmehr als „Ergänzungsspielerin“, sagte die 24-Jährige: „Es gibt ganz viele Sachen, mit denen wir die Mannschaft unterstützen können.“

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