• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Fußball

Spanien mit einem flauen Gefühl gegen Russland

30.06.2018

Moskau Bloß keine Blamage! Spanien hat 2014 in Brasilien als Titelverteidiger ein desaströses Vorrunden-Aus erlebt. Mit einem flauen Gefühl geht der Weltmeister von 2010 nun in die Achtelfinal-Partie an diesem Sonntag (16 Uhr/ZDF) im Luschniki-Stadion gegen Außenseiter Russland.

Die Debatte um Interimscoach Fernando Hierro, die fünf Gegentore für den wackligen Keeper David de Gea in der Vorrunde, dazu die Zweifel an der Generation um Oldie Andrés Iniesta: All diese Themen nerven den Favoriten vor dem ersten K.o.-Spiel. Bayern-Profi Thiago hat die Nase ziemlich voll von der öffentlichen Kritik an seinem Team. „Ihr seid doch auch Spanier und solltet selbstkritisch sein. Wir sind Erster geworden, ohne unseren besten Fußball zu zeigen“, sagte der 27-Jährige bei einem verbalen Konter gegen die Medienvertreter: „Aber wir stehen hier alle zusammen, um zu gewinnen, und wenn ihr uns nicht helft...“

Beim glücklichen 2:2 gegen Marokko patzten Iniesta und Kapitän Sergio Ramos. „Seit ich 30 bin, muss ich mir anhören, dass ich alt bin“, sagte der künftige Japan-Profi Iniesta (34). Mittelfeld-Star Isco von Real Madrid, bisher herausragend bei den Spaniern, warnt: „Das wird ein ganz schweres Spiel gegen den Gastgeber. Sie haben exzellente Spieler mit viel Qualität und eine gute Vorrunde gespielt. Auch wenn sie das letzte Spiel verloren haben. Da dürfen wir keine Fehler machen.“

Die Russen haben das 0:3 im letzten Vorrundenspiel gegen Uruguay weggesteckt und fühlen sich gut vorbereitet. „Die Spanier spielen den gleichen Fußball wie in den vergangenen Jahren. Die Verteidiger stehen sehr hoch – das schafft Raum für Konter“, sagt Rekordnationalspieler Sergej Ignaschewitsch. Und der Abwehrspieler stichelt in Richtung Ramos: „Provokateure haben es bei der WM schwerer, denn es gibt den Videobeweis. Alle spielen viel sauberer.“

Der WM-Gastgeber will gegen Spanien „das Mirakel von Moskau“ schaffen, wie es russische Zeitungen nennen. Auf einen prominenten Fan müssen sie im Stadion aber verzichten: Präsident Wladimir Putin wird nicht auf der Tribüne mitfiebern.

Weitere Nachrichten:

ZDF | Real Madrid | Weltmeisterschaft

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.