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NWZonline.de Sport Fußball

Ex-Weltmeister steht vor Umbruch

03.07.2018

Moskau Die Zukunft von Trainer Fernando Hierro ungewiss, der Glanz der goldenen Generation längst verblasst und der Russland-Trip eine einzige Enttäuschung. Acht Jahre nach dem WM-Triumph von Südafrika steht Spaniens Nationalteam vor einem tiefen Einschnitt.

Wie schon bei der EM gegen Italien verpassten Andrés Iniesta, Sergio Ramos und Co. das Viertelfinale – nach einem denkwürdigen Abend im Luschniki-Stadion von Moskau. Im Elfmeterschießen war Torhüter Igor Akinfejew der Held, nachdem Koke und Iago Aspas scheiterten. Fast nichts erinnerte in diesen 120 Minuten daran, wie die Spanier im März in Düsseldorf beim 1:1 gegen Deutschland geglänzt hatten.

Mit verweinten Augen verließ Iniesta die WM und bestätigte seinen Rücktritt. „Es ist Tatsache, dass das mein letztes Spiel heute war. Eine wundervolle Etappe ist zu Ende gegangen“, sagte der geniale Spielmacher. Der neue Ballverteiler steht längst fest: Rund um Isco soll die neue Mannschaft aufgebaut werden. „Der Geiger der Titanic“, schrieb die Sportzeitung „Marca“ über den Hochbegabten von Real Madrid, der als einziger bei diesem Turnier durchweg überzeugte. Abwehrspieler Gerard Piqué ging im Gegensatz zu Iniesta wortlos. Seinen Abschied hatte er schon vor dem Turnier angedeutet. Kapitän Sergio Ramos sprach von einem „brutalen Tiefschlag“, über seine Zukunft im Nationalteam wollte der Innenverteidiger an diesem Abend nicht entscheiden.

Und Hierro? Der spanische Fußball-Verband hatte ihn erstmal nur für das Turnier verpflichtet. „Wir werden uns diese Woche beim Verband zusammensetzen und dann Entscheidungen treffen“, sagte Verbands-Boss Luis Rubiales. Das nächste Länderspiel der Spanier steht am 8. September gegen England an. Einer der heißen Kandidaten auf den Trainerposten ist Ex-Nationalspieler Luis Enrique, der 2017 beim FC Barcelona nach drei Jahren und neun Titeln ging, darunter war der Triumph in der Champions League 2015.

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