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NWZonline.de Sport Fußball

Favorit kommt als Gruppensieger weiter

28.06.2018

Moskau Souveräner Achtelfinal-Einzug statt historischer Vorrunden-Schmach: Rekord-Weltmeister Brasilien hat ein Desaster wie das von Titelverteidiger Deutschland verhindert und sich durch ein 2:0 (1:0) gegen Serbien als Sieger der Gruppe E für die K.o.-Runde qualifiziert. Dort trifft die Seleção am Montag auf Mexiko. Serbien verpasste das historische erste Vorrücken ins Achtelfinale bei einer WM als eigenständige Nation.

Paulinho brachte Brasilien, das bislang nur 1930 und 1966 die Vorrunde nicht überstanden hatte, in Moskau nach genialer Vorarbeit von Philippe Coutinho in Führung (36. Minute). Thiago Silva, der 2005 in Moskau bei Dynamo sein Geld verdient hatte, erzielte per Kopf das 2:0 (68.). Auch ein Unentschieden hätte die Seleção weitergebracht.

Die Serben waren von dem Sieg, der sie erstmals sicher in die K.o.-Runde geführt hätte, gegen den überlegenen Gegner weit entfernt. Dabei hatte Brasilien vor 44 190 Zuschauern im Spartak-Stadion schnell eine Schrecksekunde wegstecken müssen. Champions-League-Sieger Marcelo von Real Madrid musste schon in der zehnten Minute mit Rückenproblemen ausgewechselt werden.

Doch auch ohne den Antreiber übernahm der Favorit schnell die Initiative, die technisch versierten Serben schafften es nur vereinzelt, über die Außen Druck zu entwickeln. Die erste Chance des Spiels hatte Superstar Neymar, der in der 25. Minute mit einem Schuss aus spitzem Winkel Torwart Vladimir Stojkovic zu einer Parade zwang.

Brasilien suchte immer wieder den kontrollierten Aufbau, spielte lieber einen Querpass mehr, um sich den Gegner zurechtzulegen. Dann erfolgte die Tempoverschärfung in die Spitze. So auch beim Führungstreffer: Philippe Coutinho schlug einen überragenden Pass auf Paulinho, der den Bruchteil einer Sekunde vor Stojkovic an den Ball kam und ihn am verdutzten Keeper vorbei ins Tor spitzelte.

Die Führung der Seleção zur Pause war verdient, auch weil Neymar wesentlich konstruktiver spielte als noch beim 2:0 gegen Costa Rica. Der teuerste Fußballer der Welt schlug gute Pässe in die Tiefe und stieß auf der linken Seite immer wieder in den Strafraum vor. Ein weiterer gefährlicher Abschluss vor der Pause war sein ansatzloser Schuss in der Nachspielzeit aus 17 Metern, der einen guten Meter über das Tor ging

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