• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Fußball

Gastgeber will’s Kritikern zeigen

14.06.2018

Moskau Die großen Hoffnungen von 145 Millionen Russen auf den Schultern – aber dennoch demonstrativ locker. „Wir werden sehr gut vorbereitet sein“, betont Russlands Fußball-Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow vor dem WM-Eröffnungsspiel an diesem Donnerstag (17 Uhr/ARD) gegen Saudi-Arabien. Vor den Augen von Kremlchef Wladimir Putin im renovierten Moskauer Luschniki-Stadion und Millionen TV-Zuschauern hofft das sportlich kriselnde Riesenreich auf den perfekten Start ins Heim-Turnier.

Zuletzt waren allerdings sogar Putin Zweifel gekommen. „Ich muss leider zugeben, dass unsere Mannschaft jüngst keine guten Ergebnisse erzielt hat“, sagte er. „Aber wir erwarten ganz einfach, dass das Team mit Würde spielt, modernen und interessanten Fußball zeigt und bis zum Ende kämpft.“ Nach monatelangen Debatten über Kosten, Doping und Boykott sehnt der Gastgeber den Anpfiff der Weltmeisterschaft herbei - mit einer Mischung aus Zweifel und Vorfreude. Ein Gedanke eint das Land: Bloß keine Blamage!

Für die schärfsten Kritiker der „Sbornaja“ ist die Tragödie jedoch fast unausweichlich. Zuletzt hagelte es fast nur Niederlagen, das Team wirke wie wahllos zusammengewürfelt.

„Wir arbeiten hart und konzentriert“, sagt Tschertschessow, einstiger Bundesligaprofi von Dynamo Dresden: „Jeder kann sich davon überzeugen, auch Präsident Putin. Ich lade ihn hiermit ein, sich das Training persönlich anzuschauen.“

Und Russlands Gegner? Durchaus selbstbewusst dürfte das in der Weltrangliste drei Plätze besser als Russland notierte Saudi-Arabien auflaufen. Das achtbare 1:2 im Testspiel bei Weltmeister Deutschland wird dem Außenseiter Auftrieb gegeben haben. „Fußballerisch gut, frech, klein, beweglich, flexibel, und am Ball sehr gewandt“ sei das Team seines Kollegen Juan Antonio Pizzi, sagte Bundestrainer Joachim Löw. Vor allem auf Torhüter Abdullah Al-Mayouf wird es wohl im Luschniki-Stadion ankommen. Der Schützling von Saudi-Torwarttrainer Oliver Kahn zeigte bereits in Leverkusen eine starke Leistung.

Für den ersehnten Sieg im Eröffnungsspiel bemüht der Gastgeber auch überirdische Kräfte: Der Ball kommt aus dem All. Zwei Monate lang umkreiste das Spielgerät an Bord der Raumstation ISS die Erde. Vor wenigen Tagen brachte ein Astronaut dann die kosmische Kugel aus der Schwerelosigkeit zurück.

Weitere Nachrichten:

ARD | Dynamo Dresden | ISS | Weltmeisterschaft

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.