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NWZonline.de Sport Fußball

Motivator feierte in Oldenburg Erfolge

17.09.2014

Oldenburg Für viele Fans des VfB Oldenburg ist der Name Joe Zinnbauer mit einer ereignisreichen Zeit verbunden. Von 2005 bis 2010 leitete der heute 44-Jährige die Geschicke in der Huntestadt und war dort vor allem als akribischer Arbeiter und für seine Motivationskünste bekannt. Seit Dienstag nun steht der Fußball-Lehrer an der Seitenlinie beim Bundesligisten Hamburger SV und krönt damit seinen rasanten Aufstieg in der Fußball-Szene.

Zinnbauer verpasste zunächst in seiner ersten Saison mit dem VfB 2005/06 den Aufstieg aus der Niedersachsen- in die Oberliga nur hauchdünn. Als Zweiter war man punktgleich mit dem SV Ramlingen-Ehlershausen, hatte aber das schwächere Torverhältnis. Ein Jahr später klappte es dann – Zinnbauer und der VfB stiegen in die Oberliga auf. In der darauffolgenden Spielzeit erreichte der VfB den siebten Rang, der zur Relegationsrunde um den Aufstieg in die neu gegründete Regionalliga Nord berechtigte, scheiterte hier aber recht deutlich. So blieb der Verein zwar Oberligist, machte aber aufgrund der Spielklassenreform einen erneuten Rückschritt aus der vierten in die fünfte Liga.

Seinen Tiefpunkt in Oldenburg erlebte Zinnbauer in der Saison 2008/09. Nachdem sein Team Meister der Oberliga geworden war, gewann der VfB das Hinspiel in der Relegation um den Regionalliga-Aufstieg beim Goslarer SC mit 1:0. Als hoher Favorit verlor man danach das Rückspiel vor knapp 12 000 Zuschauern im voll besetzten Marschwegstadion mit 1:2 – die Enttäuschung bei allen Beteiligten saß tief, nach der Partie kam es sogar zu Ausschreitungen. Als Zinnbauer in der darauffolgenden Spielzeit den Aufstieg als Zweiter erneut verpasste, musste er vor dem letzten Spieltag gehen.

„Er hat das Zeug dazu, ich traue ihm das beim HSV absolut zu“, sagte Jörg Rosenbohm, damals Geschäftsführer des VfB, auf NWZ -Nachfrage am Dienstag. Er lotste den gebürtigen Schwandorfer 2005 nach Oldenburg. „Joe kam ohne Trainer-Schein, hat aber seitdem eine Riesen-Entwicklung genommen. Er hat einen tollen Job bei uns gemacht und wesentlich dazu beigetragen, dass wir eine erfolgreiche Zeit hatten“, so Rosenbohm.

Nach seiner Entlassung 2010 beim VfB (Rosenbohm: „Wir haben noch heute viel Kontakt“) heuerte Zinnbauer beim Karlsruher SC an, sammelte dort in drei Jahren zunächst Erfahrungen als Co-Trainer der Ersten und später als Coach der Reserve, ehe er im April dieses Jahres vom damaligen HSV-Manager Oliver Kreuzer als Coach für die Zweite verpflichtet wurde.

Acht Siege in den ersten acht Partien in der Regionalliga machten bei Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer offenbar Eindruck. „Wenn man Joe die Zeit gibt, kann er das in Hamburg schaffen. Er ist ein Profi, kennt sich im Fußball super aus, und kann Spieler ungemein motivieren“, sagte Rosenbohm.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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