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46 Millionen Euro für „Seute Deern“
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Aktualisiert vor 17 Minuten.

Bremerhavener Wahrzeichen
46 Millionen Euro für „Seute Deern“

NWZonline.de Sport Fußball

Trainersuche überlagert BVB-Hit

08.11.2019

München Giftpfeile in Richtung des „ewigen“ Rivalen Dortmund? Nicht von diesem FC Bayern! Zu Kampfansagen gab das 2:0 in der Champions League gegen Olympiakos Piräus beim Debüt von Interimscoach Hansi Flick keinen Anlass. „Wir spielen zu Hause und wollen natürlich gewinnen“, sagte Nothelfer Flick mit Blick auf den Bundesliga-Klassiker an diesem Samstag (18.30 Uhr), „wir können ein weiteres Zeichen setzen.“

Früher war mehr „Mia san mia“. In der Trainerfrage zeichnet sich nach dem etwas überraschenden Korb des deutschen Fußball-Rekordmeister für den hochgehandelten Franzosen Arsene Wenger keine schnelle Lösung ab – und auch die Mannschaft sucht spürbar nach ihrem Selbstverständnis. Als „nicht ganz so himmelhochjauchzend“ beschrieb Thomas Müller den weitgehend ideenlosen Auftritt gegen schwache Griechen, der immerhin mit dem vorzeitigen Achtelfinal-Einzug belohnt wurde.

Davon ist der BVB auch nach der berauschenden Aufholjagd gegen Inter Mailand (3:2) noch mindestens einen Schritt entfernt. Zunächst aber will die Borussia Wiedergutmachung für die jüngsten Pleiten in München (0:5 und 0:6) betreiben. „Das ist eine Horrorbilanz, da brauchen wir nicht viel über Taktik sprechen“, sagte Sportdirektor Michael Zorc, „die müssen Männerfußball spielen, wir müssen Kerle sein.“

Die Schwächephase der Bayern dürfe Dortmund nicht täuschen, warnte Zorc. „Niemand soll glauben, dass wir irgendetwas geschenkt bekommen.“ Zumal weiterhin offen ist, ob Kapitän Marco Reus (Sprunggelenk) und Jadon Sancho (Oberschenkel) mitwirken können. Eine Entscheidung darüber wird kurzfristig fallen.

Bei den Münchnern hingegen könnte sich die Suche nach einem neuen Trainer ein wenig in die Länge ziehen. Die zweiköpfige Trainerfindungskommission aus Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge entschied sich nach Vereinsangaben bereits vor dem Spiel gegen Piräus entgegen anderslautender Spekulationen gegen eine mögliche Verpflichtung von Wenger.

„Arsene Wenger hat Karl-Heinz Rummenigge am Mittwochnachmittag angerufen und grundsätzlich Interesse am Trainerposten beim FC Bayern signalisiert. Der FC Bayern schätzt Arsene Wenger für seine Arbeit als Trainer bei Arsenal London sehr, aber er ist keine Option als Trainer beim FC Bayern“, zitierte die „Bild“-Zeitung am Donnerstagnachmittag eine später vom Verein bestätigte Bayern-Antwort auf eine entsprechende Nachfrage zum Stand etwaiger Verhandlungen mit dem 70-jährigen Starcoach aus dem Elsass.

Aufgrund der Absage für den langjährigen Teammanager des Londoner Topclubs FC Arsenal sind die Münchner also weiter auf der Suche nach einem Übergangstrainer bis Sommer. Dann wollen die Bayern offenbar einen jüngeren Coach wie Thomas Tuchel (Paris St. Germain) oder Erik ten Hag (Ajax Amsterdam) holen, der sie wieder zum berauschenden Stil von Pep Guardiola zurückführen soll. Beide sagten bislang nur, dass sie in dieser Saison nicht zur Verfügung stünden. Salihamidzic wollte die Namen „nicht kommentieren“. Wichtig sei, dass der künftige Coach „zur Mannschaft passt“, sagte er nur. Flick sei aktuell der richtige Mann und werde „bis auf Weiteres“ bleiben.

Als nächstes hat dabei das Duell mit dem BVB „natürlich eine große Bedeutung“, sagte Leon Goretzka, ein Kind des Ruhrgebiets und ehemaliger Schalker: „Es gibt zwar auch nur drei Punkte, aber jedem ist bewusst, dass es um mehr geht. Wir sind alle heiß drauf.“ Gegen Piräus war davon wenig zu spüren, die Trennung von Kovac hatte keinerlei befreienden Effekt.

Ob sich die Bayern wie gegen Piräus auf ihre „Lebensversicherung“ Robert Lewandowski verlassen müssen? Der Pole erzielte sein 21. Saisontor im 17. Pflichtspiel, in der Liga und der Königsklasse hat er in jeder Partie getroffen. „Was er macht, ist große Klasse“, weiß BVB-Coach Lucien Favre, auf was sein Team sich einstellen muss.

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