• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Fußball

Ausraster kostet Ribéry den Bambi

16.11.2018

München In einer 42 Sekunden langen Videobotschaft hat sich Franck Ribéry für seinen Ausraster nach dem Bundesliga-Gipfel gegen Borussia Dortmund entschuldigt. Fünf Tage nach dem 2:3 gegen den BVB, nachdem der Star des Fußball-Rekordmeisters FC Bayern einen französischen TV-Mitarbeiter angegangen war, übermittelte der 35-Jährige mit ernstem Blick sein Bedauern.

„Es war natürlich falsch, was ich gemacht habe. Es ist immer schwierig nach einem Spiel, weil ich sehr emotional war. Ich habe zu Patrick Entschuldigung gesagt, auch an seine Familie“, sagte Ribéry am Donnerstag. Ein Treffen mit dem französischen TV-Mann Patrick Guillou hatte es bereits am Tag zuvor gegeben.

Den für Ribery und seinen Flügelpartner Arjen Robben vorgesehenen Bambi-Preis gibt es aber trotzdem nicht – eben wegen des Vorfalls vom Samstag. „Ein solches Verhalten gegenüber Vertretern der Medien können wir als journalistisches Haus nicht akzeptieren. Es tut uns Leid, dass ein großartiger Sportler wie Arjen Robben von dieser Entscheidung mit betroffen ist“, teilte Hubert Burda Media am Donnerstag mit. Ursprünglich hätten Ribéry und Robben bei der Verleihung des Medienpreises an diesem Freitag in Berlin einen Bambi für ihre ihre „außergewöhnlichen Leistungen als eines der kreativsten Spieler-Duos der Bundesliga“ erhalten sollen. Stattdessen soll nun Werder Bremens Stürmer Claudio Pizarro (40) den Bambi in der Kategorie „Sport“ bekommen, wie die „Bild“-Zeitung berichtete.

Unterdessen hat Bayern-Präsident Uli Hoeneß wenige Tage nach der Ankündigung seiner Transferoffensive für den kommenden Sommer den Druck auf das Münchner Star-Ensemble erhöht. „Man muss den Spielern schon sagen, dass sie die nächsten drei, vier Monate unter Druck sind“, sagte der 66-Jährige im „Kicker“. Der Präsident will genau schauen, „wer zu gebrauchen ist, und wer nicht.“

Auch davon hängt der Umfang des Umbruchs in diesem Sommer ab. Dass die altgedienten Stars Ribéry (35) und Robben (34) einen neuen Vertrag bekommen, ist unwahrscheinlich. Die Bayern sind derzeit nur Tabellenfünfter.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.