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NWZonline.de Sport Fußball

Serie reißt – Stimmung bestens

02.12.2019

München Karl-Heinz Rummenigge war adventlich milde gestimmt und hatte ein kleines Geschenk zum traditionellen Fanclubbesuch mitgebracht. Obwohl Bayern Münchens Superserie beim vermeidbaren 1:2 gegen Bayer Leverkusen gerissen war, darf Trainer Hansi Flick auf ein Engagement bis zum Sommer hoffen. „Ich kann mir vorstellen, dass wir auch über den Winter hinaus mit ihm weitermachen“, sagte Rummenigge am Sonntag.

Hinter dem ersten Türchen des Adventskalenders verbarg sich kein übermäßiger Tadel des Vorstandschefs nach der zweiten Heimniederlage der Saison, sondern ein aufbauendes „Weiter so“ von Rummenigge: „Es ist wichtig, dass wir uns nicht zu sehr aus der Bahn werfen lassen. Wenn wir so spielen, werden wir die nächsten Spiele allesamt gewinnen.“ So auch das kommende Spitzenspiel bei Borussia Mönchengladbach, meinte er.

Auch wenn Thomas Müller regelrecht „fassungslos und paralysiert“ war wegen des Chancenwuchers bei der ersten Schlappe unter Flick, legte Rummenigge den Schwerpunkt auf die positiven Aspekte. Der Bayern-Vorstandschef erkannte lediglich einen kleinen Schönheitsfleck auf der bis dahin so makellosen Bilanz des Kovac-Nachfolgers. „Das Tor war wie vernagelt, normal gewinnst du so ein Spiel locker“, urteilte Rummenigge: „Am Ende des Tages, das ist meine Erfahrung, ist die Spielqualität wichtiger als das Ergebnis.“

In der Tat war an der Leistung der Münchner gegen die Werkself nicht furchtbar viel zu bemängeln. Sie ließen sich zwar zweimal von Leverkusener Gegenstößen im Raketentempo überrumpeln, die Leon Bailey (10. Minute/35.) zu den maßgeblichen Treffern nutzte, diktierten aber sonst weitgehend den Takt. „Wir haben sehr viel Gutes gehabt, deshalb ist es extrem hart, mit null Punkten dazustehen“, sagte Ex-Nationalspieler Müller, dessen erstes Bundesligator (34.) seit 1359 Minuten nicht genügte.

Der hochgelobte Trainer erkannte Fahrlässigkeit im Abschluss, war aber sonst ganz auf der Linie seines Vorstandschefs. „Wir hatten Kreativität, Spielfreude und Einsatz. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte Flick. Trotzdem bedeutete der erste Dämpfer seiner Amtszeit einen Rückschlag im Meisterschaftsrennen, denn es dürfte noch ein Weilchen dauern, bis der FC Bayern zurück auf Tabellenrang eins ist.

Am kommenden Samstag in Gladbach muss jedenfalls auch das Ergebnis wieder stimmen. „Wir müssen jedes Spiel gewinnen“, merkte Joshua Kimmich an, „gerade, wenn wir nicht ganz oben stehen.“ Für Leverkusens Sport-Geschäftsführer Rudi Völler ist ohnehin klar, dass die Bayern zum achten Mal in Folge den Titel davontragen. „Ich bin davon überzeugt, auch wenn sie gegen uns verloren haben“, sagte er.

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