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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Weltmeister, Kaiser – und Sprücheklopfer

09.09.2020

München Kurz vor seinem 75. Geburtstag kam Franz Beckenbauer ins Philosophieren. „Ich muss sagen, dass mich dieses Alter zum ersten Mal in meinem Leben ein bisschen nachdenklich macht. Alle anderen Geburtstage sind leichter an mir vorübergegangen“, sagte der „Kaiser“ tiefsinnig und ganz ohne die ihm typische Leichtigkeit. An diesem Freitag feiert der vielleicht größte deutsche Fußballer seinen Ehrentag im Familienkreis. Neben seiner fußballerischen Klasse sind viele Sprüche des Weltmeisters von 1974 (als Spieler) und 1990 (als Trainer) in Erinnerung geblieben:

 „Die Schweden sind keine Holländer, das hat man ganz genau gesehen.“

 „Ich bin immer noch am Überlegen, welche Sportart meine Mannschaft an diesem Abend ausgeübt hat. Fußball war’s mit Sicherheit nicht.“

 „Damals hat die halbe Nation hinter dem Fernseher gestanden.“ (Über das WM-Finale 1990)

 „Geht’s raus und spielt’s Fußball.“ (Taktische Anweisung als Trainer)

 „Ja gut, am Ergebnis wird sich nicht mehr viel ändern, es sei denn, es schießt einer ein Tor.“

 „In einem Jahr hab’ ich mal 15 Monate durchgespielt.“

 „Das sind alles gute Fußballer. Nur: Sie können nicht Fußball spielen.“

 „Ich habe mal einen Stammbaum machen lassen: Die Wurzeln der Beckenbauers liegen in Franken. Das waren lustige Familien, alles uneheliche Kinder. Wir sind dabei geblieben.“  „Das ist der Kunst der Ärzte zu verdanken. Zu meiner Zeit wäre wohl noch eine Amputation nötig gewesen.“ (Zur schnellen Genesung der Spieler Giovane Elber und Jens Jeremies vor einem Champions-League-Halbfinalspiel gegen Real Madrid)

 „Es gab eine ganze Reihe von Spielen, die hätten nicht im Stadion stattfinden sollen, sondern auf dem Sandplatz nebenan.“ (Über das Niveau der WM 1998 in Frankreich)

 „Lothar und ich hatten auch Meinungsverschiedenheiten. Ich hab mich immer durchgesetzt. Gott sei Dank, die Erfolge sprechen für sich.“ (Über die Zusammenarbeit mit seinem Ex-Spieler Lothar Matthäus) „Wissen Sie, wer mir am meisten leid tat? Der Ball.“ (Nach einem Auftritt der deutschen Nationalmannschaft)

 „Ich weiß gar nicht, ob ich die überhaupt alle kenne, die da heute spielen.“ (Über seinen FC Bayern, als der Mannschaft einmal neun Stammspieler gegen Dynamo Kiew fehlten)  „Ich freu mich auf das morgige Spiel, weil die Engländer nicht verteidigen können und die Portugiesen sowieso nicht.“ (Vor einem EM-Viertelfinale zwischen England und Portugal)

 „Ich hatte ein prima Leben damals in Amerika. Bis Günter Netzer kam und alles zerstörte.“ (Netzer, damals Manager des Hamburger SV, holte Beckenbauer 1980 von Cosmos New York zum HSV)

 „Erfolg ist ein scheues Reh. Der Wind muss stimmen, die Witterung, die Sterne und der Mond.“

 „Das war ein bisschen wie Obergiesing gegen Untergiesing.“ (Über die Qualität eines Derbys zwischen dem FC Bayern und 1860 München)

 „Das Beste an der ersten Halbzeit war, dass Mario Basler nicht erfroren ist.“ (Halbzeit-Fazit bei einem Spiel von Bayern München im Winter) „Ein Mann, der aus 30 Metern eine Fliege von der Torlatte schießen kann, trifft aus elf Metern das Tor nicht.“ (Über David Beckhams Fehlschuss im Elfmeterschießen der EM 2004)  „Irgendeiner muss ja in dem Land was tun, wenn alle immer nur klagen, dass der Nachwuchs fehlt.“ (Zur anstehenden Geburt seines fünften Sprösslings)

 „Das war müder Rumpel-Fußball, der streckenweise in Misshandlung des Balles ausartete. Vielleicht war die Veranstaltung mit Deutschland ja auch nur die B-Europameisterschaft. Die A-Europameisterschaft läuft jetzt ohne uns. Und irgendwie hätten wir da eh nur gestört.“ (Über die DFB-Mannschaft bei der EM 2000)  „Ich habe erst einmal auf das Datum geschaut. Ich habe gedacht, das ist ein Aprilscherz. Vielleicht hat sich da jemand einen Spaß erlaubt.“ (Über seine provisorische 90-Tage-Sperre durch den Weltverband Fifa im Sommer 2014)

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