MüNCHEN - Dem 1. FC Köln gelang gegen Jena der erste Heimsieg seit September. Der KSC ist so gut wie aufgestiegen.

Von Gerd Münster

MÜNCHEN - Rostock ist zurück, mit Kaiserslautern geht es wieder vorwärts, und Köln holt weiter auf – beim Unternehmen „Wiederaufstieg“ haben sich die ehemaligen Bundesligaclubs erfolgreich zu Wort gemeldet. Am 20. Spieltag der Zweiten Fußball-Bundesliga beendete Hansa Rostock mit dem 1:0 gegen Greuther Fürth die Mini-Krise und setzte sich hinter den Karlsruher SC wieder auf den zweiten Tabellenplatz. Der 1. FC Kaiserslautern kam mit dem 1:0 beim SC Paderborn bis auf vier Punkte an den Tabellendritten MSV Duisburg heran, der sich im Verfolgerderby bei Erzgebirge Aue mit 1:0 durchgesetzt hatte.

Der 1. FC Köln feierte dank des späten Siegtors durch „Joker“ Matthias Scherz (84.) per Foulelfmeter ein glückliches 1:0 gegen Carl Zeiss Jena und wahrte mit dem zweiten Sieg unter Christoph Daum seine minimalen Aufstiegschancen. „Aus eigener Kraft können wir es nicht schaffen, aber wir wollen weiter nach vorne kommen. Wir denken von Spiel zu Spiel und schauen dann im April auf die Tabelle“, sagte der FC-Trainer nach Kölns erstem Heimsieg seit dem 25. September 2006. Zum Abschluss der 20. Runde treffen 1860 München und Wacker Burghausen an diesem Montag (20.15 Uhr/DSF) im bayerischen Derby aufeinander.

Karlsruhe eilt unterdessen scheinbar unaufhaltsam auf die Bundesliga zu. „Glückwunsch an den KSC, er wird aufsteigen“, gratulierte Offenbachs Trainer Wolfgang Frank dem Spitzenreiter, der dank eines umstrittenen Elfmeters am Freitag glücklich mit 2:1 gewann und die Serie des zuvor sechsmal siegreichen OFC beendete. „Es sind noch 14 Spiele, und heute hat man gesehen, wie schwer es ist, seine Heimspiele zu gewinnen“, warnte Karlsruhes Trainer Edmund Becker.