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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Naldo lässt Werder wieder hoffen

12.04.2012

BREMEN Der eine Rückkehrer glänzte als Torschütze, der andere muss in den kommenden Wochen schon wieder zuschauen: Die Fußballprofis Naldo und Sebastian Boenisch erlebten das 2:2 ihres Clubs Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach am Dienstag höchst unterschiedlich.

Den Brasilianer Naldo hatte Trainer Thomas Schaaf überraschend in die Startelf beordert. Vor knapp zwei Wochen hatte der Abwehrspieler bei der 0:3-Heimniederlage gegen Mainz 05 sein Comeback nach mehrmonatiger Pause (Knieverletzung) gefeiert, sich dabei aber erneut verletzt (Muskelfaserriss). Gegen Mönchengladbach ließ Schaaf den 29-Jährigen nicht wie sonst in der Innenverteidigung, sondern im defensiven Mittelfeld agieren.

„Ich hatte einen Innenverteidiger zu viel, ich musste ihn irgendwo unterbringen“, sagte Schaaf mit dem ihm eigenen Sinn für Humor. Im ernsteren Teil der Antwort gab der Trainer immerhin an, dass Naldo vor der Abwehr „das gute Passspiel der Gladbacher unterbinden“ sollte. Das gelang bedingt, aber das Experiment endete zumindest mit einem kleinen Happy End.

Dass Naldo zuweilen Orientierungsprobleme auf der ungewohnten Position hatte, war verständlich und nicht zu übersehen. Aber es gab zuletzt deutlich schlechtere Bremer auf dieser Position. Wichtiger ist indes das Signal: Naldo ist nach langer Verletzung wieder zurück. Mit ihm kehrt die Hoffnung zurück, dass die Bremer trotz einer bislang missratenen Bundesliga-Rückrunde noch einen Platz in der Europa League ergattern können. Der Brasilianer kämpfte mit Leidenschaft und erzielte nach den Toren von Mitspieler Markus Rosenberg (18. Minute) und Gladbachs Mike Hanke (52./67. Minute) den Ausgleich (74.).

„Der Trainer hat mich gefragt, ob ich das kann, und ich habe Ja gesagt“, berichtete Naldo, der in der Vorsaison wegen Knieproblemen komplett fehlte und nach weiteren Rückschlägen nun erst zu seinem 14. Punktspieleinsatz kam. „Die Sechser-Position war etwas anstrengender“, sagte er: „Ich musste mehr laufen.“

Der 29-Jährige ist einer der wenigen Bremer Profis mit überdurchschnittlichem Bundesliga-Niveau. „Unser Kader ist nicht so, dass wir aus dem Vollen schöpfen können“, sagte Geschäftsführer Klaus Allofs. „Wir müssen improvisieren. Dass das nicht seine Position ist, wissen wir auch.“ Eine Wiederholung des Experiments mit Naldo im defensiven Mittelfeld in der Partie beim VfB Stuttgart an diesem Freitag (20.30 Uhr) ist nicht sehr wahrscheinlich.

Nicht mit dabei ist dann Boenisch. Der polnische Nationalspieler, der nach langer Verletzungspause erst Ende März sein erstes Saisonspiel bestritten hatte, wurde am Mittwoch vom DFB-Sportgericht für zwei Partien gesperrt. Seine Aktion gegen Patrick Herrmann in der 28. Minute hatte Schiedsrichter Marco Fritz als Notbremse gewertet und den 25-Jährigen, der erstmals in dieser Spielzeit in der Bremer Startelf gestanden hatte, des Feldes verwiesen.

„Das ist ganz, ganz bitter für mich“, sagte Boenisch, „nach so einer langen Zeit hätte ich natürlich sehr gerne über 90 Minuten gespielt“.

 @ Mehr Infos unter http://www.NWZonline.de/werder

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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