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NWZonline.de Sport Fußball

Kumpel-Duo schießt USA ins Finale

05.07.2019

Nashville /Berlin Diese Tanzeinlage beeindruckte selbst die jamaikanischen Fans. An der Eckfahne wackelten Christian Pulisic und Weston McKennie schwungvoll mit den Hüften, am Ende gab es vom Schalker McKennie noch einen Klaps auf den Hintern des ehemaligen Dortmunders. Die beiden Kumpel hatten beim 3:1-Sieg der US-Nationalmannschaft im Halbfinale des Gold Cups, dem kontinentalen Turnier für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibikstaaten, gegen Jamaika viel Spaß – und zeigten den auch im Spiel.

McKennie erzielte wie schon im Viertelfinale gegen Curacao das 1:0 (9. Minute) und war im zentralen Mittelfeld der Ideen- und Taktgeber seines Teams. Pulisic bewies mit zwei Abstaubertoren (52./ 87.) seine Abschlussqualitäten und war mit blitzschnellen Antritten und seiner feinen Technik von den Gegenspielern meist nur durch Fouls zu stoppen. Auf das Kumpel-Duo setzen die USA auch im Endspiel in der Nacht von diesem Sonntag auf Montag (3 Uhr) gegen Rekordsieger Mexiko ihre Hoffnungen.

Die beiden 20-Jährigen, die ihren Urlaub gemeinsam verbringen und deren Freundschaft auch durch die brisanten Revier-Derbys zwischen Schalke und Dortmund nicht gelitten hat, sind die Motoren im neuformierten US-Team unter Trainer Gregg Berhalter. „Christian ist ein Spieler, der mit seinem Talent ein Spiel entscheiden kann“, schwärmte Berhalter über den vom BVB zum FC Chelsea gewechselten Pulisic: „Wenn er an den Ball gelangt und anzieht, ist er nicht aufzuhalten.“

An McKennie schätzte der US-Coach vor allem die Physis und Präsenz auf dem Platz. Auch Pulisic ist beeindruckt, wie konstant stark und auch torgefährlich der Schalker Mittelfeldspieler beim Gold Cup auftritt: „Weston hat eine enorme Präsenz. Ich glaube, wir ergänzen uns sehr gut.“

Die Schalker Verantwortlichen dürften froh sein, dass sie McKennies Vertrag noch vor dem Start des Gold Cups vorzeitig bis 2024 verlängert haben. Schon in der Vergangenheit hatten vor allem Teammanager Jürgen Klopp und der FC Liverpool Interesse an dem Amerikaner gezeigt, dessen Spielweise für die englische Premier League prädestiniert scheint.

Derweil schoss der frühere Stürmer des FC Bayern und des Hamburger SV, Paolo Guerrero, Peru mit seinem Treffer zum 3:0-Endstand gegen Chile ins Glück. Zum ersten Mal seit 44 Jahren steht die Elf aus dem Andenstaat wieder im Finale der Copa America und darf sich nun auf das Duell gegen Gastgeber Brasilien an diesem Sonntag im Maracanã-Stadion freuen.

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