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NWZonline.de Sport Fußball Internat. Nationalelf

Neuanfang unter Schmerzen

19.03.2019

Wolfsburg Leroy Sané zog mit seiner weißen Lammfell-Lederjacke im Graffiti-Stil die Blicke auf sich, doch auf Joachim Löw warteten die Fans vor dem noblen Ritz-Carlton vergeblich. Wegen einer Zahn-Operation tags zuvor reiste der Fußball-Bundestrainer nicht wie die Nationalspieler am Montagmittag in Wolfsburg an. Doch auch ohne Löw habe man „bei der ersten Sitzung gemerkt“, verriet Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff, „dass das ein Neustart ist“.

Neben Löw verzichtete auch Serge Gnabry wegen einer Erkältung vorerst auf eine Reise nach Wolfsburg. Der Offensivspieler von Bayern München soll an diesem Dienstag zur Mannschaft stoßen und dann die Vorbereitung auf das Testspiel an diesem Mittwoch (20.45 Uhr/RTL) gegen Serbien und den Auftakt der EM-Qualifikation vier Tage später in den Niederlanden (20.45 Uhr/RTL) aufnehmen. So oder so – „wir wollen die beiden Spiele gewinnen, ganz klar“, sagte der Leverkusener Julian Brandt.

Löw will sich nach all der öffentlichen Rechtfertigung wegen seiner Ausbootung des Weltmeister-Trios Thomas Müller, Mats Hummels und Jérome Boateng wieder verstärkt aufs Sportliche konzentrieren. Gegen Serbien und die Niederlande fordert er „eine gute Spielweise mit viel Enthusiasmus“ ein, „aber wir brauchen vor allem auch wieder gute Ergebnisse“.

Das gilt auch für Löw selbst. Es sei das klare Ziel, sich „souverän für die EM 2020 zu qualifizieren“ und bei der Endrunde eine Mannschaft an den Start zu schicken, „die auch um den Titel mitspielen kann“, betonte DFB-Präsident Reinhard Grindel. Ansonsten ist der Vertrag bis 2022, den Löw vor dem blamablen WM-Vorrundenaus noch unterzeichnet hatte, nur Makulatur. Die Situation gleiche einem „Pulverfass“, findet Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann.

Doch Löw geht gestärkt ins neue Länderspieljahr. Seine öffentliche Erklärung zu den geschassten 2014-Weltmeistern hat viele offene Fragen beantwortet und die Wogen vorerst geglättet. Selbst Bayern-Präsident Uli Hoeneß verzichtete am Sonntagabend auf die angekündigte Abrechnung. Er wolle „das Thema mit dem Jogi unter vier Augen besprechen“, sagte Hoeneß.

Der Neuanfang in der Nationalmannschaft findet derweil auch auf den Trikots statt: Neuling Lukas Klostermann (22/RB Leipzig) übernimmt die prestigeträchtige 13 von Müller. Jonathan Tah (23/Bayer Leverkusen) trägt die 5 von Hummels. Neuling Niklas Stark (23/Hertha BSC) bekommt die 17 von Boateng. Der dritte Neuling in Löws 23er-Lader, Maximilian Eggestein (22/Werder Bremen), erhält zunächst die 7, die eigentlich der aktuell verletzte Julian Draxler trägt.

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