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NWZonline.de Sport Fußball

Neuer VfB lässt sich nicht aus Tritt bringen

27.07.2015

Oldenburg Der sonst so konzentriert und nachdenklich wirkende Predrag Uzelac strahlte mit seinen Spielern um die Wette – dem VfB-Trainer war nach dem erfolgreichen Start in die neue Saison in der Fußball-Regionalliga ganz offensichtlich ein Stein vom Herzen gefallen. Vor 1424 nach dem Schlusspfiff ebenso bestens gelaunten Zuschauern bezwangen die Oldenburger am Sonntag im heimischen Marschwegstadion die U 23 von Eintracht Braunschweig mit 2:1 (1:1).

„Ich bin absolut zufrieden. Das war Leidenschaft pur – die Jungs haben 90 Minuten gekämpft“, sagte Uzelac, um kurz darauf wieder mahnend den verbalen Zeigefinger zu heben: „Wir müssen aber auf dem Boden bleiben und weiter Schritt für Schritt machen.“

Stimmen zum Spiel im Marschwegstadion

Henning Bürger (U-23-Trainer der Braunschweiger): „Die vielen Spieler aus der U 19 müssen erst lernen, sich in dieser Liga durchzusetzen. Die große Kunst wird es sein, die Spieler zu entwickeln und die Klasse zu halten – nichts anderes ist unser Ziel.“

Kifuta Kiala Makangu (Stürmer des VfB Oldenburg): „Dafür, dass es das erste Saisonspiel war, haben wir eine gute Leistung hingelegt. Wir sind viel gelaufen und haben den Gegner immer sehr früh schon bei der Ballannahme gestört.“

Dass nämlich trotz der guten Stimmung noch längst nicht alles rund läuft, hatte sich gleich in der dritten Minute gezeigt. Sommer-Zugang Kamen Hadzhiev leistete sich bei seinem Pflichtspiel-Debüt für den VfB einen schweren Fehler. „Natürlich war ich zu Beginn ein wenig nervös“, sagte der Bulgare, dessen zu kurz geratenen Pass Braunschweigs Gerrit Holtmann abfing und seelenruhig das 1:0 markierte. „Ich glaube, das Tor hat uns richtig wütend und wach gemacht“, erklärte der 23-Jährige, der mit Florian Stütz die Doppel-Sechs im defensiven Mittelfeld bildete.

Die Oldenburger ließen sich vom Gegentor nicht schocken, erspielten sich insbesondere durch geschicktes Anlaufen der Gegenspieler gute Chancen. Nachdem Kifuta Kiala Makangu und Franko Uzelac nach Standardsituationen den Ausgleich verpasst hatten, brachte ein solches energisches Nachsetzen den Ausgleich. Marius Winkelmann störte früh den Spielaufbau und provozierte ein unkontrolliertes Rückspiel in den Strafraum. Kifuta spritzte dazwischen und wurde von Keeper Marcel Engelhardt gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Alessandro Ficara sicher zum 1:1 (13.). Der Gästetorwart hatte Glück, dass ihm Schiedsrichter André Schönheit nur Gelb zeigte.

Während die Braunschweiger bis zur Pause nur durch Fouls und weitere Gelbe Karten auffielen, hatte der VfB durch Kapitän Thorsten Tönnies (32.), Winkelmann (34.) und Ficara (40.) drei gute Chancen und legte nach dem Seitenwechsel das 2:1. Tönnies tankte sich im linken Mittelfeld bis zur Torauslinie durch, legte mit viel Übersicht zurück an den Elfmeterpunkt, wo Winkelmann keine Probleme hatte, den Ball zum 2:1 zu versenken (52.).

„Es ist überragend, welchen Willen Thorsten vorlebt – das hat sich auf die ganze Mannschaft übertragen“, lobte Trainer Uzelac den Kapitän, dessen zweiter Treffer wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben wurde (55.). Somit blieb es spannend.

Auch nach der Gelb-Roten Karte gegen Braunschweigs Armend Kabashi (65., wiederholtes Foulspiel) mussten sich die Oldenburger nur vorwerfen lassen, das Spiel nicht frühzeitig zu entscheiden. Alessandro Ficara (74.), Nils Laabs (85.) und Kai Kaissis (90.+1) verpassten jeweils das 3:1 – doch Uzelacs Strahlen minderte das nicht.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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