NüRNBERG - NÜRNBERG/SID - Robert Vittek hat den 1. FC Nürnberg vor der dritten Niederlage in Folge bewahrt und Eintracht Frankfurt einen Befreiungsschlag im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga verdorben. In der 87. Minute erzielte der Slowake den Treffer zum 2:2 (0:1)-Endstand, nachdem die Frankfurter durch einen Kopfball von Sotirios Kyrgiakos (26.) und das zehnte Saisontor des Japaners Naohiro Takahara (69.) schon 2:0 geführt hatten. Ein Eigentor von Christoph Spycher (81.) hatte den „Club“ zurück ins Spiel gebracht. Die Franken blieben durch das Remis im Rennen um die Uefa-Cup-Plätze. Frankfurt verließ zumindest vorübergehend die Anstiegsplätze.

Bei der Generalprobe für das DFB-Pokal-Halbfinale am 17. April waren beide Mannschaften zunächst darauf bedacht, keine Fehler zu machen. Vor 44 055 Zuschauern bestimmte der „Club“ trotz der verhaltenen Spielweise die Partie, ohne allerdings vor dem von Oka Nikolov gehüteten Tor ernsthaft für Gefahr sorgen zu können.

Wie aus dem Nichts fiel dann in der 26. Minute nach der ersten echten Chance der Partie das Führungstor für die Gäste durch Kyrgiakos, der nach überstandener Grippe wieder für Aleksander Vasoski in die Startelf zurückgekehrt war.

In der 54. Minute zappelte der Ball dann tatsächlich im Netz, doch Schiedsrichter Florian Meyer aus Burgdorf verweigerte Vitteks Treffer wegen einer Abseitsposition zu Recht die Anerkennung. Auf Seiten der Gastgeber verdienten sich Tomas Galasek und der nach seiner Gelbsperre neben Pinola in die Startelf zurückgekehrte Andreas Wolf gute Noten. Bei der Eintracht fielen Kyrgiakos und Marco Russ positiv auf.