NüRNBERG - Nach einer Welle des Zuspruchs hat der Präsident des Fußball-Bundesligisten Bayern München, Uli Hoeneß (59), sein Schweigen über die Spruchband-Attacken einiger Bayern-Fans gebrochen.

„Wegen meiner Hilfe für 1860, und weil ich den Manuel Neuer nach unserem Spiel in München stark verteidigt habe, habe ich erwartet, dass eine Reaktion von gewissen Leuten kommt. Aber dass sie in der Form ausfällt, hätte ich nie für möglich gehalten. Entsprechend schockiert war ich am Sonnabendabend“, sagte Hoeneß am Donnerstag auf einer Veranstaltung in Nürnberg, wo die Bayern am Sonnabend (15.30 Uhr) beim „Club“ antreten.

Hoeneß war am Rande der Partie der Bayern gegen Mönchengladbach auf Plakaten unter anderem als „Lügner“ verunglimpft worden. Zum verbalen Gegenschlag wollte er jedoch nicht ausholen: „Ich will mich bis zum Saisonende nicht mehr dazu äußern.“