NYON - Die Bremer müssen zuerst auswärts antreten. Beim Gegner spielen einige ehemalige Bundesliga-Profis.
Von OLiver SChulz
und unseren Agenturen
NYON - Der Schlüssel zu den Millionen liegt auch für Werder Bremen in der Schweiz. Gegen den FC Basel muss sich der Vorjahresdritte der Fußball-Bundesliga in der dritten Runde für die Champions-Liga qualifizieren. „Es ist ein schwieriges Los, es hätte einige sportlich leichtere Aufgaben gegeben. Der FC Basel hat sich in den vergangenen Jahren international absolut profiliert“, sagte Werder-Sportdirektor Klaus Allofs nach der Auslosung gestern in Nyon.Das Hinspiel wird am 9. oder 10. August im 33 150 Zuschauer fassenden St. Jakob-Park in Basel ausgetragen, zwei Wochen später (23./24. August) empfängt der viermalige deutsche Meister den Titelträger der Schweizer Superliga im Weserstadion.
Einen Nachteil für sein Team sieht Allofs darin, dass die Meisterschaft im Nachbarland bereits begonnen hat. „So stehen die Basler voll im Saft. Wenn wir aber den Anspruch haben, eine Spitzenmannschaft zu sein und in der Champions-Liga mitzumischen, müssen wir die Aufgabe lösen“. Nach zwei Spieltagen liegt der von Christian Gross trainierte FCB mit einem Sieg und einer Niederlage auf Rang sechs.
Einige Basler Spieler verfügen über Bundesliga-Erfahrung. Pascal Zuberbühler hütete das Tor von Bayer Leverkusen. Abwehrspieler Murat Yakin stand bei VfB Stuttgart und 1. FC Kaiserslautern, der Brasilianer Kleber bei Hannover 96 unter Vertrag. Vor der Saison wechselte Nationalspieler Bruno Berner von Absteiger SC Freiburg zurück.
