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NWZonline.de Sport Fußball

Bundesliga-Trio droht der Brexit

18.12.2018

Nyon Im Duell mit drei Gegnern aus England stehen die deutschen Teams im Champions-League-Achtelfinale vor extrem schwierigen Aufgaben. Fußball-Rekordmeister Bayern München ist gegen den Vorjahresfinalisten FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp genauso wenig Favorit wie Borussia Dortmund gegen Tottenham Hotspur oder Schalke 04 im Kräftemessen mit Manchester City. Für die drei Bundesligisten könnte es also eine besondere Variante des Brexit geben – nämlich in Form des Ausscheidens.

Bei den Bayern war der Respekt für Liverpool bereits herauszuhören. „Das ist die Mannschaft der Stunde, sie ist Tabellenführer in England. Sie spielt wirklich guten Fußball“, sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic nach der Auslosung in Nyon. Seine Mannschaft müsse „zwei gute Tage haben“, sagte er.

Auch der frühere Dortmunder Coach Klopp war vom Los angetan: „Es wird schwierig, sie haben eine Spitzenmannschaft. Aber für mich ist es schön, nach Deutschland zurückzukehren.“ Das Hinspiel in Liverpool findet am 19. Februar statt, das Rückspiel in München am 13. März. In Hin- und Rückspiel hatten sich die Teams zuletzt im April 1981 gegenübergestanden. Liverpool setzte sich im Halbfinale des Europapokals der Landesmeister mit 0:0 (in Liverpool) und 1:1 (in München) durch.

Während Bayern und Dortmund als Sieger ihrer Vorrundengruppen zuerst auswärts antreten dürfen, muss Schalke gegen die Citizens erst einmal zu Hause ran (Hinspiel am 20. Februar/Rückspiel am 12. März). Die Chancen auf ein Weiterkommen sind gering – auch wegen Manchesters Flügelflitzer Leroy Sané, der bekanntermaßen ein Ex-Schalker ist.

Dortmund, überlegener Tabellenführer der Bundesliga, geht den Zweikampf mit dem Londoner Club Tottenham selbstbewusst an. Erinnerungen werden wach an das vergangene Jahr, in dem die Spurs maßgeblich daran beteiligt waren, dass der BVB in der Vorrunde ausschied. „Wir haben sie schon zweimal gehabt. Sie sind ein starker Gegner, die Chancen stehen fifty-fifty“, sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Nach dem Hinspiel am 13. Februar in London steht am 5. März das Rückspiel in Dortmund an.

Die deutschen Teams in der Europa League verschlägt es derweil nach Osteuropa. Wie die Auslosung im Anschluss an die Königsklassen-Ziehung ergab, muss sich Bayer Leverkusen im Sechzehntelfinale (14. und 21. Februar) mit FK Krasnodar aus Russland auseinandersetzen, Pokalsieger Eintracht Frankfurt trifft auf die Ukrainer von Schachtjor Donezk. Wegen der instabilen politischen Lage in der Ukraine findet das Hinspiel nicht in Donezk, sondern im weiter nordwestlich gelegenen Charkiw statt.

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