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NWZonline.de Sport Fußball

VfB Oldenburg bibbert sich zum Heimsieg

18.11.2019

Oldenburg Richtig heißgelaufen sind die Regionalliga-Fußballer des VfB Oldenburg am Sonntag im Duell mit der U 23 von Holstein Kiel nicht. Nach einer fast 97-minütigen Bibberpartie standen auch einige Spieler wie nicht wenige der 911 Fans im Marschwegstadion mit klappernden Zähnen da. Aufgrund des hart erkämpften 2:1-Heimsieges hatten aber wohl alle zumindest ein wohlig-warmes Gefühl ums blau-weiße Sportlerherz.

„Das war eine starke Teamleistung von allen“, sagte Siegtorschütze Ibrahim Temin, nachdem er mit seinen Kollegen die starke Heimbilanz gegen die damit von Rang fünf auf acht abgerutschten Kieler weiter aufgehübscht hatte. Seit Anfang September stehen für die weiter neuntplatzierten Oldenburger fünf Siege und ein Remis zu Buche.

„Anfangs dominierte Kiel, aber dann haben wir das umgesetzt, was wir uns im Training erarbeitet haben“, sagte Coach Alexander Kiene. In der Tat hatte sein Team etwas gebraucht, um bei der kalten Witterung auf Betriebstemperatur zu kommen. Kifuta Kiala Makangu hatte nach einer Ecke die erste Chance (12. Minute), doch insgesamt agierten die VfBer bei Angriffen, Kontern und Standards zu kompliziert oder zu ungenau.

Erst in der 38. Minute hatte eine Flanke von Temin die nötige Schärfe und Präzision. Am Fünf-Meter-Raum scheiterte Enis Bytyqi zweimal an Keeper Finn Kornath, aber Patrick Posipal versenkte den zweiten Nachschuss zum 1:0. „Das war mein erstes Tor für den VfB“, freute sich der defensive Mittelfeldspieler.

„Ärgerlich war der schnelle Ausgleich nach unserer Führung – da haben wir außen nicht den richtigen Zugriff bekommen“, monierte Kiene mit Blick auf das 1:1 in der 40. Minute. Dominique Ndure ließ seinen Gegenspieler auf der linken Abwehrseite eine Flanke schlagen, die an Temin vorbeiflutschte und von Mats Facklam vollendet wurde.

Nach der Pause hatten die Kieler die erste gute Offensivszene (55.), ehe Kifuta den Ball nach einer Hereingabe von Pascal Steinwender über das Tor drosch (61.). Kurz darauf machte es Temin aus spitzem Winkel besser (62.). „Das Tor wollte ich unbedingt. Das Tor war purer Wille – da habe ich alles reingehauen“, sagte der 27-Jährige.

Kurz vor Schluss lenkte VfB-Keeper Dominik Kisiel mit Glück und etwas Ungeschick einen Kopfball von Marcus Coffie um den Pfosten (90.). Davor und danach vergab speziell Bytyqi die Entscheidung, doch es brannte nichts mehr an. Mit etwas mehr Eiseskälte im Abschluss hätten sich die Oldenburger die Zitterpartie ersparen können. Vielleicht wäre es dann einigen Zuschauern noch etwas wohlig-wärmerer ums blau-weiße Herz geworden.

VfB Oldenburg: Kisiel - Startsev, Evers, Kalinowski (90.+4 Herbst), Ndure - Posipal, Matern - Steinwender (87. Richter), Bytyqi, Temin - Kifuta (76. Erdogan).

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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