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NWZonline.de Sport Fußball

VfB Oldenburg schafft gegen VfL klare Verhältnisse

20.04.2019

Oldenburg Dario Fossi trommelte seine Spieler schon in der Halbzeitpause auf dem Platz zusammen. Vehement redete der Trainer des VfL Oldenburg vor dem Kabinengang auf seine Jungs ein – helfen tat es letztlich nicht. 3346 Zuschauer im Marschwegstadion sahen am Donnerstagabend im Oldenburger Stadtderby in der Fußball-Regionalliga einen verdienten 3:0-Heimsieg des VfB.

„Ich bin schon sehr enttäuscht“, sagte Fossi. „Eigentlich hat vom Wetter und der tollen Kulisse alles gestimmt, doch ein tolles Derby haben wir nicht gesehen. Meiner Mannschaft hat einfach der Mut gefehlt. Der VfB macht in der ersten Halbzeit aus zwei Chancen zwei Tore, danach war für uns eigentlich alles gelaufen“, bilanzierte der VfL-Trainer, dessen Team nur noch rein theoretische Chancen auf den Klassenerhalt hat.

Auch VfB-Trainer Marco Elia konnte dem teilweise sehr zähen Spiel – natürlich abgesehen von den drei gewonnenen Punkten und dem ersten Heimsieg des Jahres – nicht viel Positives abgewinnen: „Es war kein schönes Spiel, viel Stückwerk und kaum sehenswerte Kombinationen. Für die Zuschauer war das sicher keine Werbung für den Fußball.“

Nach einem zähen Beginn sorgte Maik Lukowicz nach einem schönen Solo von Pascal Steinwender in der 14. Minute für die frühe Führung der Gastgeber. Wer glaubte, dass das Team von Marco Elia nun an Sicherheit gewinnen würde, sah sich getäuscht. Eine gewisse Nervosität war auch weiterhin in vielen Aktionen zu spüren.

Zwar blieb der VfB tonangebend, konnte sich aber nur wenige Chancen herausspielen. Kifuta scheiterte zunächst an VfL-Keeper Jannik Zohrabian (17.) und dann mit einem ungenauen Kopfball (38.). Zwischenzeitlich kam der VfL zu seinem ersten Schussversuch durch Kai Kaissis (29.). Die Gäste zeigten sich im Angriff überaus harmlos.

Einen Freistoß von Süleyman Celikyurt aus gut 40 Metern spitzelte Kifuta mit der Fußspitze zur 2:0-Halbzeitführung (41.) über die Torlinie. „Ich weiß, wie Süle die Freistöße ansetzt“, sagte der Torschütze, „das haben wir im Training oft geübt.“

Nach dem Seitenwechsel wurde der VfL mutiger und kam durch Conrad Azong in der 46. Minute zur ersten großen Chance. Der VfB hatte die Partie allerdings stets im Griff, musste aber bis zur 81. Minute auf die endgültige Entscheidung warten. Wiederum war es Kifuta, der nach einem Traumpass des eingewechselten Gazi Siala zum 3:0-Endstand eindrückte.

„Da das heute ja eigentlich kein Auswärtsspiel war“, sagte Fossi bezogen auf die 15. Niederlage im 15. Auswärtsspiel, „hatte ich schon gehofft, hier etwas Zählbares zu holen. Aber meiner Mannschaft fehlt einfach die Cleverness.“

Seine Spieler fanden deutlich Worte für den schwachen Auftritt. „Wir haben verdient verloren, weil wir einfach nicht mutig genug gespielt haben. Unser ängstliches Auftreten ist mir unerklärlich. So gewinnt man kein Derby“, sagte VfL-Kapitän Nils Frenzel und Stürmer Azong pflichtete ihm bei: „Wir haben nicht so gespielt, wie man in einem Derby spielen muss. Wir kamen einfach nicht ins Spiel und konnten nichts von dem umsetzen, was wir uns vorgenommen haben.“

Beim VfB herrschte indes Erleichterung. „Das war ein befreiendes Gefühl, endlich zu Hause zu gewinnen“, meinte Verteidiger Dominik Ndure. Und Trainer Elia belohnte seine Sieger: „Jetzt haben sich die Jungs über Ostern vier Tage frei verdient.“VfB:Kisiel - Volkmer, Erdogan, Ndure, Celikyurt - Argyris, Madroch (84. Magouhi) - Richter (74. Temin), Kifuta, Lukowicz - Steinwender (62. Siala).VfL: Zohrabian - Köhler, Frenzel, Schmidt, Tjardes - Isailovic (70. König), Hillerns (46. Badije) - Kaissis, Lubaca (64. Blömer), Erdogan - Azong.Tore: 1:0 Lukowicz (14.), 2:0 Kifuta (41.), 3:0 Kifuta (81.). Zuschauer: 3446.

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