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NWZonline.de Sport Fußball

Ammerland-Liga Im E-Sports: So wechseln Fußballer vom Rasen an die Konsole

18.04.2020

Oldenburg Christian Hillje ist im Stress. Der 33-jährige Fußball-Spielertrainer des VfL Edewecht ist vor kurzem Gründungsvater geworden. Zusammen mit seinen Spielern vom VfL gründete er die Ammerland-Liga im E-Sports. Als E-Sports wird ein sportlicher Wettkampf zwischen Menschen in einem Computerspiel bezeichnet. Dazu gehören unter anderem auch Echtzeit-Strategiespiele und sogenannte Ego-Shooter sowie Sportsimulationen.

Die von Hillje und seinen Mitstreitern gegründete Ammerland-Liga wird auf der Playstation gespielt. „Wir spielen ,Fifa 20‘ von EA Sports“, sagt Hillje. Eine weitere bekannte Fußball-Simulation ist „Pro Evolution Soccer“. Die Resonanz auf die neugegründete Liga sei überwältigend, sagt Hillje. Nun plant er, mit seinem Team auch eine Liga für Oldenburg und für die Region Cloppenburg zu gründen.

Infos über die Ligapläne von Hillje

Wer mehr Infos über die Ligapläne von Christian Hillje und den I. Herren des VfL Edewecht erfahren möchte, oder sich mit einem Team anmelden möchte, kann dies im Internet tun. Das Startgeld für ein Team beträgt 20 Euro. Eine Hälfte wird davon wieder ausgespielt, die andere Hälfte wird gespendet.

   www.esports-ammerland.de  oder www.esports-oldenburg.de  oder www.esports-cloppenburg.de

Dass E-Sports boomt, hat sich bereits herumgesprochen und Hillje ist ein gefragter Gesprächspartner. Um sich für die eingangs erwähnten Ligen anzumelden, braucht man kein Hexenwerk betreiben. „Die Anmelderegeln sind relativ einfach. Da es sich aber um Herrenfußball dreht, ist die Teilnahme erst ab 18 Jahren möglich“, betont Hillje.

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Diese Ligen sind etwas für richtige Lokalmatadoren, denn in den Duellen an der Konsole spielt nicht der FC Liverpool gegen die „Königlichen“ von Real Madrid, sondern die Vereine heißen zum Beispiel VfL Edewecht und SV Eintracht Wiefelstede.

„Ein Team besteht aus zwei Spielern. Beide müssen aus dem demselben Verein kommen. Zum Beispiel vom TuS Emstekerfeld“, erklärt Hillje. Es sei auch erlaubt, mehrere Teams zu bilden. Pro Woche finden jeweils zwei Spieltage statt, so Hillje weiter. „Durch einen Pokalwettbewerb wäre jedoch eine dritte Begegnung möglich.“

Jeder Spieler spielt jeweils gegen einen anderen Spieler des gegnerischen Teams. Beide Ergebnisse werden addiert und ein Gesamtsieger ermittelt. „Die Partien müssen dabei nicht zeitgleich stattfinden“, erzählt Hillje. Um den Mannschaften kurze Wege bei der Terminfindung zu ermöglichen, erfolgt diese über eine WhatsApp-Gruppe, sagt Hillje.

„Pro Team gibt es einen Teamleiter. Dieser ist für das Eintragen der Ergebnisse zuständig“, so Hillje. Anmeldungen sind noch möglich bis diesen Samstag, 20 Uhr. „Der Saisonstart ist am 20. April. Es soll gegen Mittag losgehen, dann werden auch die Spielpläne wohl soweit alle im Netz stehen“, sagt Hillje.

Bei allem Feuereifer für seine digitalen Projekte bleibt Hillje, der auch schon für den SSV Jeddeloh in der Oberliga aktiv war, ein Fußballer mit Leib und Seele: „Auch wenn wir durchaus beabsichtigen, dies zu einem langfristigen Projekt aufzubauen – den Geruch von frisch gemähtem Rasen und zwei 100 Meter auseinander stehenden Toren ersetzt die Konsole nicht.“

Die Gefahr, dass alle Welt jetzt und in Zukunft nur noch vor der Konsole sitzt und „daddelt“, sieht Hillje, der an der Realschule Wildeshausen unterrichtet, allerdings nicht. „Ich glaube eher, dass Deutschland im Allgemeinen momentan eher abnimmt, als zunimmt. Schauen Sie sich nur mal die ganzen Jogger draußen an. Viele nutzen die Kontaktsperre, um täglich Sport zu treiben, da ihnen sonst die Decke auf den Kopf fällt. Dass der Bereich E-Sports größer wird, war meiner Meinung nach auch vor der Corona-Krise schon absehbar. Jetzt erreicht es durch die Kontaktsperre halt auch die Basis. Aber wir setzen bewusst auf die Generation 18+. Die Jugendlichen hängen schon genug vor der Konsole.“

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