OLDENBURG - OLDENBURG/DPA/SC - Es gibt Gegner, deren Namensnennung bereits Adrenalin freisetzt: Real Madrid. Das gilt für Fußballer und Basketballer sowieso, wahrscheinlich gilt das auch für Rhönradturner und Indiacaspieler. Bayern München und Alba Berlin haben in dieser Saison das große Los gezogen.
Als Erster der beiden Bundesliga-Serienmeister müssen die Berliner ran. Zum Achtelfinale des Uleb-Cups gegen Real Madrid am Mittwoch (19.30 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle sieht sich das Team von Henrik Rödl als chancenreicher Außenseiter. „Die Rollen sind klar verteilt. Aber wir müssen uns nicht verstecken“, sagte der Alba-Coach. Detaillierte Informationen über den Gegner erhielt Rödl auch von Svetislav Pesic, der als ehemaliger Trainer des schärfsten Real-Konkurrenten FC Barcelona mehrfach siegreich gegen den Hauptstadt-Club gewesen ist.
„Wir müssen das Geschehen offen halten. Ein knappes Spiel wäre für uns die ideale Ausgangsposition, weil Real vor dem Rückspiel ein hartes Wochenende mit möglicherweise drei Partien im nationalen Pokal hat“, blickt der 37-Jährige aufs Rückspiel am 13. Februar in Madrid voraus. Vier Tage später (17. Februar/20 Uhr) müssen die Berliner übrigens in Oldenburg antreten.
Bevor aber die Spieler der EWE Baskets an Alba denken dürfen, sind noch diverse Aufgaben zu bewältigen. Nach der kurzen Pause durch den Allstar-Tag in Köln gelten die Vorbereitungen von Trainer Don Beck nun den Skyliners Frankfurt, wo die Oldenburger am kommenden Sonntag (15 Uhr) gastieren. Es folgen das Pokal-Achtelfinale in Bonn am 7. Februar (19.30 Uhr/Hardtberghalle) sowie das Heimspiel gegen Ulm am 11. Februar (20 Uhr/EWE-Arena).
Die BBL meldete zudem zwei Personalien: Die Tigers Tübingen haben den US-Amerikaner Waitari Marsh verpflichtet. Der 26-jährige Aufbauspieler war zuletzt beim iranischen Club Pegah Hamedan aktiv. Die Phantoms Braunschweig nahmen den amerikanischen Flügelspieler Awvee Storey unter Vertrag.
