• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Sport Fußball

Coronavirus: Wie die Nordwest-Fußballer in der Pause trainieren

17.03.2020

Oldenburg Während in der Coronavirus-Krise möglichst viele Leute von Zuhause aus im „Homeoffice“ arbeiten sollen, um soziale Kontakte zu minimieren, kommt dem Begriff „Mobiles Arbeiten“ im Fußball eine spezielle Bedeutung zu. Die Spieler der Regionalligisten VfB Oldenburg (23 Spiele, 34 Punkte, 9. Platz) und SSV Jeddeloh (24, 21, 15.) sowie der Oberligisten Atlas Delmenhorst (23, 51, 2.) und VfL Oldenburg (22, 47, 3.) sitzen nicht im „Heimbüro“, sondern müssen individuell arbeiten, um mobil zu bleiben. An gemeinsames Training ist aktuell nicht zu denken.

VfB Oldenburg

Nachdem in der Regionalliga Nord am vergangenen Donnerstag erst der aktuelle Spieltag gestrichen worden war, sich die Ereignisse in der Coronavirus-Krise aber weiter überschlagen haben, hatte VfB-Cheftrainer Alexander Kiene mit der Vereinsspitze abgesprochen, dass der Trainingsbetrieb vorerst bis Ende nächster Woche ruht. „Die Spieler haben einen individuellen Trainingsplan mitbekommen“, erklärt der Fußball-Lehrer.

Während in Oldenburg alle städtischen Sportplätze bis zum 19. April ohnehin für Trainings- und Spielbetrieb gesperrt sind, ist der 42-jährige Trainer bei seiner seit der Geburt der zweiten Tochter Ella im Februar vierköpfigen Familie in Hannover, hält aber Kontakt zum Team: „Ich bin ständig mit den Spielern per Whats­App-Gruppe oder Telefon in Verbindung.“

Am frühen Montagabend hat der für die Regionalliga Nord zuständige Norddeutsche Fußball-Verband in einer Konferenz-Schaltung beschlossen, dass es bis einschließlich 19. April definitiv keine Partien gibt. „Als Mensch und Sportler finde ich die Entscheidungen natürlich richtig“, sagt der VfB-Coach.

SSV Jeddeloh

„Zunächst einmal möchte ich sagen, dass Fußball eben doch nur eine der schönsten Nebensachen der Welt ist und aktuell wirklich unwichtig ist“, sagt Ansgar Schnabel, Sportlicher Leiter der Jeddeloher. Auch im Ammerland sind die Plätze für Spiel- und Trainingsbetrieb bis 19. April gesperrt worden. „Unsere Spieler halten sich aktuell individuell nur mit Läufen fit“, berichtet Schnabel. Dafür hätte das Trainerteam um Chefcoach Oliver Reck Laufpläne erstellt, an die sich die Spieler halten sollen.

„Keiner weiß, wann sich die Situation entspannt. Ich rechne ehrlich gesagt nicht so schnell damit“, meint Schnabel, was natürlich auch die Arbeit bei dem eigentlich im Abstiegskampf befindlichen SSV erschwert. „Planen, auch für die neue Saison, ist natürlich kaum möglich“, so Schnabel.

VfL Oldenburg

Beim VfL hat der Vorstand um Präsident Rainer Bartels rasch die vereinseigenen Anlagen und damit das Hans-Prull-Stadion an der Alex­anderstraße, die Robert-Schumann-Halle an der Rebenstraße und die Jahn-Halle am Lindenhofsgarten bis 14. April geschlossen. Das gilt also für alle Sparten.

„Unser Trainer Dario Fossi hat den Jungs in dieser Woche erst einmal gesagt, sie sollen individuell laufen gehen und trainieren“, sagt Detlef Blancke, Sportleiter der um den Wiederaufstieg in die Regionalliga kämpfenden Fußballer. Danach könne es auch individuelle Pläne geben.

Atlas Delmenhorst

Ganz allgemein steht für alle Fußballer in Niedersachsen aktuell noch der Beschluss, dass der Liga- und Spielbetrieb „nur“ bis zum 23. März ausgesetzt ist – Verlängerung sehr wahrscheinlich. „Die Gesundheit ist unser höchstes Gut“, betont Manfred Engelbart, erster Vorsitzender des auf dem Aufstiegsrelegationsrang stehenden SV Atlas.

„Wir haben uns entschieden, auch unseren Trainingsbetrieb für alle Teams bis runter in die Jugend zunächst für diesen Zeitraum einzustellen. „Natürlich hoffen wir, dass die Saison regulär beendet werden kann, müssen aber die Entwicklung abwarten“, blickt Engelbart voraus.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2033
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.