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NWZonline.de Sport Fußball

VfB Oldenburg durchbricht schwarze Serie gegen SSV Jeddeloh

14.10.2019

Oldenburg Zwei Mannschaften, zwei Kreise – nach dem Abpfiff versammelten sich am Sonntag gegen 15 Uhr sowohl der VfB Oldenburg als auch der SSV Jeddeloh noch auf dem Platz zu einer kurzen Teambesprechung. Das war es dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Denn während die SSV-Spieler anschließend geknickt und hängenden Kopfes in die Kabinen schlichen, standen die VfB-Fußballer bereits Schulter an Schulter vor ihren eigenen Fans und feierten den verdienten 2:0 (1:0)-Heimsieg im Regionalliga-Derby – und damit das Ende einer schwarzen Serie. Es war in Liga vier im fünften Anlauf der erste VfB-Sieg gegen den Nachbarn aus dem Ammerland, zuvor hatte es drei Niederlagen gesetzt und ein Remis gegeben.

„Wir haben konzentriert und diszipliniert gespielt. Wichtig war mir, dass wir zu Null gespielt haben“, sagte VfB-Trainer Alexander Kiene, der seinen Jungs aufgrund der Leistung noch im beschriebenen Teamkreis eine Kiste Bier bei der nächsten Einheit am Dienstag versprochen hatte. Sein Gegenüber Jouke Faber war naturgemäß schlechter gelaunt: „Unsere Leistung war heute ganz einfach nicht ausreichend, deshalb haben wir auch verdient verloren. Allerdings hat der Schiedsrichter in zwei entscheidenden Situationen gegen uns gepfiffen“, meinte der Niederländer.

Statistik

VfB Oldenburg: Kisiel - Ndure, Kalinowski, Evers, Volkmer - Temin, Posipal (73. Erdogan), Matern, Steinwender (88. Lukowicz) - Bytyqi (65. Richter), Kifuta.

SSV Jeddeloh: Boevink - Tönnies, van Mullem (80. von Aschwege), Bastürk, Minns - Seiffert (68. Töpken), Schaffer, Samide, Oltmer (55. Goguadze) - Fredehorst, van de Schepop.

Tore: 1:0 Steinwender (8.), 2:0 Bytyqi (51.).

Schiedsrichter: Yannick Rath (Bremen).

Zuschauer: 2969 im Oldenburger Marchwegstadion.

Doch der Reihe nach: Vor 2969 Zuschauern im Marschwegstadion sowie den TV-Kameras des live übertragenden Senders Sport 1 fand der VfB zu Beginn deutlich besser in die Partie. Nach einer Flanke von Enis Bytyqi köpfte Sturmpartner Kifuta zunächst neben das Tor (2.). Nach acht Minuten war es aber schon geschehen: Nico Matern eroberte den Ball im Mittelfeld, spielte weiter auf Bytyqi, der rechts den durchstartenden Pascal Steinwender schickte. Dieser setzte den Ball mit dem Außenrist unhaltbar für SSV-Torwart Pelle Boevink in die lange Ecke zum 1:0 (8.). „Ich wurde super angespielt, so dass ich mich freilaufen und abziehen konnte. Das übe ich mehrfach im Training. Wir haben heute eine gute Leistung abgeliefert“, sagte Steinwender.

Der VfB hätte nur wenige Sekunden später nachlegen müssen. Erneut setzte sich der pfeilschnelle Steinwender auf rechts durch, legte den Ball zurück auf Bytyqi, der bei seinen zwei Versuchen das 2:0 verpasste (9.).

Bereits in der 11. Minute kam jene Szene, bei denen die Beteiligten später unterschiedlicher Meinung waren. Jeddeloh-Torjäger Tim van de Schepop legte den Ball 17 Meter zentral vor dem Tor vorbei an VfB-Kapitän Kai-Bastian Evers, dieser foulte – und war gut bedient mit der Gelben Karte durch Schiedsrichter Yannick Rath. Bei konsequenter Regelauslegung wäre aufgrund der Notbremse durchaus Rot vertretbar gewesen. „Evers hätte Rot sehen müssen“, monierte Faber, während Kiene meinte: „Das war klar nur eine Gelbe Karte.“

Nach den turbulenten Minuten beruhigte sich die Partie zunehmend, auch wenn der VfB gefährlicher agierte. Jeddeloh hatte seine beste Chance durch van de Schepop nach einer Ecke (36.).

Nach dem Seitenwechsel sorgte Bytyqi mit einem Geniestreich für den Höhepunkt des Tages. Der VfB-Stürmer zauberte einen Freistoß aus rund 25 Metern (der Foul-Pfiff zuvor war für Faber die zweite Fehlentscheidung des Schiedsrichters) in den Torwinkel – Kategorie Traumtor zum 2:0 (51.). „Das ist mir bisher nur in der Jugend gelungen. Ich trainiere das nicht besonders. Vor dem Freistoß haben mich einige Mitspieler schon damit geneckt, dass ich es nicht schaffe, den Freistoß zu versenken. Es wurde aber dann doch ein recht tolles Ding“, freute sich der 22-Jährige.

Der Rest des Spiels ist schnell erzählt: Der SSV mühte sich, hatte nun mehr Ballbesitz, richtig gefährlich wurde er aber nie. Der VfB spielte indes seine Konter nicht mehr konsequent aus. „In den ersten 25 Minuten waren wir viel zu weit von unseren Gegenspielern weg“, kritisierte SSV-Kapitän Kevin Samide, wollte dann aber auch noch loswerden: „Wenn Evers für seine Notbremse Rot bekommen hätte, wäre das Spiel vielleicht anders gelaufen.“

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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