OLDENBURG - Insgesamt 17 Meisterschaften und 14 Pokalsiege zieren die Briefköpfe der Mannschaften der Dritten Liga. In Fortuna Düsseldorf und Carl Zeiss Jena sind sogar zwei ehemalige Europapokal-Finalisten dabei. Doch die Suche nach prominenten Namen in den Kadern der Fußball-Clubs dauert lange.
Über 191 neue Spieler (bei mehr als 230 Abgängen) haben die 20 Mannschaften bereits verpflichtet. Doch ehemalige Bundesligaspieler sind selten dabei. Im Gegenteil: In Thomas Linke (340 Erstliga-Einsätze), Sean Dundee (162) und Ivo Ulich (120) haben drei Alt-Stars ihre Karrieren beendet, bekannte Spieler wie Marco Reich (143, u.a. Werder Bremen) und Jan Simak den Verein gewechselt.
Die Drittligisten setzen vielmehr auf Talente, die den Durchbruch schaffen sollen, und erfahrene Drittliga-Spieler. Zwar klingen Namen wie Erdal Bastürk (Union Berlin) oder Tobias Schweinsteiger (SpVgg Unterhaching) prominent, es handelt sich aber um die „kleinen“ Brüder der bekannten Bundesliga-Stars.
Ganz auf bekannte Gesichter müssen die Fans in der Dritten Liga aber auch nicht verzichten. So vertraut Unterhaching im Tor auf die Dienste von Darius Kampa, der für Nürnberg und Mönchengladbach auf 84 Bundesliga-Einsätze kommt.
Reichlich Erfahrung bringt auch Rolf-Christel Guie-Mien mit. 81-mal lief der Mittelfeldakteur für Karlsruhe, Frankfurt, Freiburg und Köln in der Ersten Liga auf und spielt nun beim SC Paderborn. Dort trifft er auf den früheren Wilhelmshavener Frank Löning, der von Werder II kommt. Bei der Bremer Bundesliga-Reserve wird ebenfalls künftig auf Talente gesetzt.
Auch Nico Patschinski und Macchambes Younga-Mouhani, die für Union Berlin auf Torejagd gehen, dürften einigen Fans noch vom Bundesliga-Fußball bekannt sein. In Marc Heitmeier (Kickers Offenbach) und Riley O’Neill (Eintracht Braunschweig) versuchen zudem zwei weitere Ex-Wilhelmshavener, Akzente zu setzen.
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