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NWZonline.de Sport Fußball

Jan Rosenthal hält sich beim VfB Oldenburg fit

12.02.2019

Oldenburg Die meisten Menschen gehen ins Fitnessstudio, wenn sie sich fit halten wollen, joggen oder machen einen Zumba-Kurs. Doch was macht einer, der vor kurzem noch Bundesliga-Fußballer war? Er kickt beim Training eines Regionalliga-Clubs mit.

Das zumindest macht Jan Rosenthal seit einigen Wochen – beim VfB Oldenburg. „Ich spiele einfach gerne Fußball und klar, ich möchte mich auch fit halten“, sagt Rosenthal, der mehr als 200 Bundesliga-Spiele für Hannover 96, Darmstadt 98, Eintracht Frankfurt und dem SC Freiburg absolviert hat. Im vergangenen Sommer aber beendete der gebürtige Sulinger seine Karriere, bat in Darmstadt um Auflösung seines Vertrages und ließ sich mit Frau Jana und seinen zwei kleinen Kindern in Oldenburg nieder. Die Familie sollte fortan im Mittelpunkt stehen.

Doch das heißt natürlich nicht, dass man jedes Hobby aufgeben muss. Zumal Rosenthal echt gut kicken kann. „Es macht Spaß, ihm zuzuschauen, denn Jan ist, auch wenn er das selbst immer relativiert, noch sehr fit“, sagt Andreas Boll, Sportlicher Leiter des VfB. Die VfBer würden ihn gerne in ihrem Trikot in der Regionalliga auflaufen sehen, auch aus anderen Vereinen gab es Angebote. Doch Rosenthal lehnte ab. „Ich spiele gerne Fußball, aber Priorität haben zurzeit meine Frau und unsere Kinder. Jana hat sich lange danach richten müssen, wo ich als Profi spiele, jetzt richte ich mich nach ihr“, sagt der 32-Jährige, der aber froh ist, „ab und zu“ beim VfB mitmachen zu können: „Es macht Spaß.“

Gänzlich schließt er ein Comeback in der Zukunft aber nicht aus: „Ich vermisse die Intensität des Trainings schon, es macht mir Spaß, mich regelmäßig auszupowern. Beim VfB stimmt vieles, die Mischung in der Mannschaft, die Strukturen. Wir hatten von Anfang an einen guten Draht zueinander. Allerdings möchte ich auch mithalten können.“

Boll würde ihm am liebsten trotzdem ein blaues VfB-Trikot überstreifen: „Ich verstehe Jan schon, aber selbst mit weniger Training ist Jan für uns in vielerlei Hinsicht eine echte Bereicherung. Aber da gibt es überhaupt keinen Druck. Die Tür für ihn ist offen, wann immer Jan Zeit und Lust hat.“

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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