OLDENBURG - Mit den ersten Halbzeiten fremdeln die U-19-Fußballer des VfB Oldenburg derzeit. Wie schon beim 1:4 gegen Werder Bremen in der Vorwoche schwächelten sie auch am Sonnabend beim Hamburger SV vor der Pause. Die 0:3 (0:3)-Niederlage stand daher bereits nach 45 Minuten fest.

Genau genommen war die Bundesligapartie schon nach 30 Minuten durch einen Doppelschlag des HSV entschieden. Beim 0:1 ließ sich der VfB nach Ballverlust auskontern. Der Schuss von Kevin Ingreso traf zwar zunächst nur die Latte, prallte dann aber vom Rücken des VfB-Schlussmanns Jannik Zohrabian ins Tor (30.). „Wenn man unten steht, kassiert man auch noch solche Treffer“, zeigte HSV-Trainer und Ex-Profi Otto Addo Mitgefühl. Doch das half den Oldenburgern wenig, denn nur zwei Minuten später erhöhte der HSV durch Fabian Graudenz auf 2:0. Noch vor der Pause besiegelte Manuel Farrona Pulido mit dem 3:0 die sechste Rückrundenniederlage des Aufsteigers (42.).

„Nach der ersten Halbzeit musste einem angst und bange werden. Da hat uns neben der Qualität auch die Konzentration gefehlt“, kritisierte VfB-Trainer Timo Ehle. Dass es nicht zu einem Debakel kam, lag an einer Steigerung seiner Elf. „Wir haben dann Schadensbegrenzung betrieben“, war Ehle erleichtert.

VfB: Zohrabian - Brehmer (46. Kettner), Ludwig, Lamberty, Boukhoutta, Jahjah (77. Faqiryar), Fidan, Heins, Ahrens (46. Spiewak/70. Ahmedt), N’Diaye, Alawie.