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NWZonline.de Sport Fußball

Alter Bekannter genießt Rückkehr

20.08.2019

Oldenburg „Auf die Rückkehr in das Marschwegstadion habe ich mich sehr gefreut“, sagte ein gut gelaunter Klaus-Peter Nemet (65), Co-Trainer von Weiche Flensburg, nach dem 2:1-Sieg beim VfB Oldenburg am Sonntag in der Fußball-Regionalliga. „Ich habe gute Erinnerungen an Oldenburg“, erzählte „KaPe“, wie er nur genannt wird: „Aus der damaligen Zeit sind viele Freundschaften entstanden, die ich bis heute pflege. Ich komme immer wieder gerne nach Oldenburg, auch wenn meine Zeit als Trainer der ersten Mannschaft nicht ganz so erfolgreich gewesen ist.“

Seine Karriere als Coach hatte Klaus-Peter Nemet als Co-Trainer beim VfB Oldenburg in der Spielzeit 1990/91 unter Cheftrainer Wolfgang Sidka in der 2. Bundesliga begonnen. Er machte damals den Wechsel vom altehrwürdigen Donnerschwee-Stadion ins Marschwegstadion mit. Gleichzeitig war er auch Trainer der Amateurmannschaft des VfB, mit der er im ersten Jahr in die Niedersachsenliga aufstieg.

Es war jene Saison, die durch den Unglücksfall des VfB-Stürmers Jerzy Hawrylewicz überschattet worden war, der während eines Spieles der zweiten Mannschaft im Alter von 33 Jahren zusammenbrach und von Nemet durch eine Mund-zu-Mund-Beatmung reanimiert worden war. Hawrylewicz war fortan mit schwersten Gehirnschädigungen in einer Art Wachkoma und verstarb 2009.

Nach dem direkten Abstieg des VfB folgten indes für Nemet Stationen als Trainer bzw. „Co“, unter anderem beim VfL Osnabrück und FC St. Pauli, bevor „KaPe“ ab 1998 als Trainer zum damaligen Drittligisten VfB Oldenburg zurückkehrte. Die Zusammenarbeit wurde allerdings bereits nach kurzer Zeit – und nur vier Unentschieden und vier Niederlagen – wieder beendet.

Es folgten erfolgreichere Stationen. Als Co- und Torwarttrainer stieg Nemet mit dem FC St. Pauli zweimal in die Bundesliga (1995 und 2010) auf. Mit Holger Stanislawski und André Trulsen arbeitete er auch in Köln und Hoffenheim und assistierte Ex-St. Pauli-Coach Ewald Lienen bei CD Teneriffa.

Mit zahlreichen Spielern aus der damaligen Zweitliga-Mannschaft des VfB trifft sich Nemet indes noch regelmäßig beim ehemaligen VfBer Thomas Möller in Timmendorf. Am Sonntag war der 65-Jährige, der seit Beginn dieser Spielzeit als Co-Trainer in Flensburg agiert, mit dem Auftritt seines Teams nur bedingt zufrieden: „Wir haben uns nach einer guten Anfangsphase schwergetan, ins Spiel zu kommen. Es ist im Fußball so, dass man die einfachen Dinge oft falsch macht und die leichten zu kompliziert angeht. Einfach den Ball laufen lassen, dann klappt es auch. Das haben wir nach der Pause und dem Systemwechsel dann umgestellt – und sind so zum Erfolg gekommen.“

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