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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Der VfB und die Aufstiegsspiele

20.04.2022

Oldenburg Wie es sich für einen akribisch arbeitenden Trainer gehört, möchte Dario Fossi noch nicht über mögliche Aufstiegsspiele des VfB Oldenburg sprechen. Im Umfeld des Fußball-Regionalligisten wird sich mancher aber schon die Termine 28. Mai und 4. Juni (beide Male ein Samstag) vorgemerkt haben. Dann sollen der Sieger der Nord-Meisterrunde (womöglich der VfB Oldenburg) und der Meister der Regionalliga Nordost (womöglich Dynamo Berlin) in zwei Spielen den sportlichen Aufsteiger in die 3. Liga ermitteln. Wie haben sich die Oldenburger in der Vergangenheit in vergleichbaren Situationen geschlagen?   

1996 – Tennis Borussia

Vor 26 Jahren schloss der VfB die Regionalliga Nord (die Regionalliga hatte damals vier Staffeln und bildete die dritthöchste Ebene) als Meister ab. Einen direkten Aufstieg des Nord-Meisters in die 2. Bundesliga sah der Modus nicht vor, es gab zwei Entscheidungsspiele gegen den Meister der Staffel Nordost, Tennis Borussia Berlin. Das Hinspiel in Berlin endete 1:1, ebenso stand es im Rückspiel nach 90 Minuten. In der Verlängerung erzielte Alexander Woloschin in der 95. Minute den 2:1-Siegtreffer für den VfB, Oldenburg stieg so in die 2. Liga auf.   

2002 – Hamburger SV II

Sechs Jahre und zwei Abstiege später hoffte der VfB zumindest auf die Rückkehr in die Drittklassigkeit. Das Team stand am Saisonende an der Spitze der (viertklassigen) Oberliga Niedersachsen/Bremen. Auf dem Weg in die (inzwischen zweigleisige) Regionalliga, die noch immer die dritte Ebene bildete, waren zwei Aufstiegsspiele gegen den Meister der Oberliga-Staffel Hamburg/Schleswig-Holstein nötig. Das war in jenem Jahr der Hamburger SV II. Das Hinspiel im Marschwegstadion endete 0:0, das Rückspiel in Hamburg verlor das VfB-Team von Trainer Wolfgang Steinbach (ihm stand als Berater Franz Gerber zur Seite) deutlich mit 2:5. Für den HSV II erzielte Marinus Bester, der in jener Saison auch in der Erstliga-Mannschaft der Hamburger zum Einsatz gekommen war, zwei Tore. Der VfB blieb damit viertklassig.   

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2009 – Goslarer SC

Sieben Jahre später waren die Oldenburger gar nur fünftklassig, schlossen die Oberliga Niedersachsen West aber als Meister ab. Gegen den Meister der Ost-Staffel, den Goslarer SC, waren zwei Aufstiegsspiele nötig, um in die Regionalliga aufzusteigen. Die war nach Gründung der eingleisigen 3. Liga im Jahr 2008 nun die vierte Ebene in Deutschland. Das Hinspiel in Goslar gewann der von Joe Zinnbauer trainierte VfB mit 1:0, im Rückspiel vor 11 740 Zuschauern im Marschwegstadion siegten aber die Goslarer mit 2:1 – aufgrund der Auswärtstor-Regel stieg die Mannschaft aus dem Harz in die Regionalliga auf. Überschattet wurde die Partie von Randale nach dem Schlusspfiff. Ordner und Polizeikräfte hatten alle Hände voll zu tun, die Situation zu entschärfen.

Der VfB blieb drei weitere Jahre fünftklassig. Der Sprung in die viertklassige Regionalliga gelang 2012 im Zuge einer Ligenreform.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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