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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Doppelbestrafung bringt Kiene in Rage

25.11.2019

Oldenburg In einem Duell, das sie trotz immenser Verletzungssorgen im eigenen Team und großer Star-Besetzung des VfL Wolfsburg II lange auf Augenhöhe gestaltet haben, sind die Regionalliga-Fußballer des VfB Oldenburg durch eine Szene auf die Verliererstraße geraten. Beim Stand von 0:1 bekam Andrej Startsev in der 60. Minute im Strafraum aus kurzer Entfernung einen Schuss von Bundesliga-Sturm-Tank Daniel Ginczek an die Hand und sah dafür Gelb-Rot. In Unterzahl verloren die Gäste letztlich 0:5.

„Ich kann beides absolut nicht nachvollziehen. Andrej legt den Arm an und bekommt den Schuss aus kurzer Entfernung ab – das war niemals ein Elfmeter“, echauffierte sich VfB-Coach Alexander Kiene: „Und die Gelbe Karte dafür ist den Regeln entsprechend, aber extrem bitter und ungerecht.“

Kiene wollte und konnte seiner Mannschaft eigentlich keinen Vorwurf machen. In der Tat boten die Oldenburger dem Spitzenreiter in der kleineren Arena der „Wölfe“, in der am Samstag das Spitzenspiel der Frauen-Bundesliga zwischen den VfL-Frauen und Bayern München vor 3245 Zuschauern 1:1 ausgegangen war, vor nur 301 Fans trotz großer Personalsorgen stark Paroli. Kevin Kalinowski (Bänderanriss im Knie, wohl kein Einsatz mehr in diesem Jahr) und Dominique Ndure (Adduktorenprobleme) hatten das ohnehin große Verletztenlager zuletzt vergrößert.

Obwohl bei den Gastgebern in Ginczek (28, nach Rückenverletzung) und Mittelfeldspieler Xaver Schlager (22, nach Knöchelblessur) zwei Stars und weitere Talente aus dem Bundesliga-Kader Spielpraxis sammelten, hielt der im 4-3-3 angetretene VfB den Gegner meist gut in Schach.

In der 23. Minute profitierten die Wolfsburger beim Führungstreffer von einer weiteren Verletzung beim VfB. Patrick Posipal zog sich bei einer Grätsche eine Adduktorenblessur zu, machte aber humpelnd weiter, statt eine Unterbrechung zu provozieren. Die Lücke in der Defensive nutzte Elvis Rexhbecaj (ebenfalls schon 28-Bundesliga-Einsätze) zum 1:0.

Auf der anderen Seite hätte Enis Bytyqi noch vor der Pause zumindest ausgleichen können (39., 43., 44.), ehe die Gäste nach dem Wechsel drängten. Nachdem Pascal Steinwender die große Chance auf das 1:1 nicht genutzt hatte, nahm das Schicksal mit besagter Doppelbestrafung in der 60. Minute seinen Lauf. Ginczek versenkte den Elfmeter (61.) und erhöhte per Heber auf 3:0 (63.), ehe Julian Justvan (67.) und Charles-Jesaja Herrmann (74.) das Ergebnis für den Tabellenführer in die Höhe schraubten.

„Wir müssen das schnell abhaken und die positiven Dinge in die noch zwei Spiele vor der Winterpause mitnehmen“, resümierte Kisiel: „Davon gab es genug.“

VfB: Kisiel - Volkmer, Herbst, Evers, Startsev - Temin, Posipal (28. Erdogan), Matern - Steinwender, Bytyqi (86. Friedrichs), Richter (73. Kifuta).

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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