OLDENBURG - Mit einem mageren Remis mussten sich die Oberliga-Fußballer des VfB Oldenburg am Dienstag im Heimspiel gegen den Lüneburger SK zufrieden geben. Am Tag der Arbeit mühte sich die Mannschaft von Trainer Andreas Boll zu einem 0:0.
Ein gerechtes Unentschieden, meinte der VfB-Coach, dessen Team im Rennen um Platz vier, der am Saisonende sicher die direkte Regionalliga-Qualifikation bringen würde, trotz des Remis einen Schritt voran kam. Wie so oft in den vergangenen Wochen verliefen für den VfB die anderen Partien wie erhofft. Diesmal leistete Hildesheim durch gegen Heeslingen (4:1) Schützenhilfe. Der einzig verbliebene Rivale (Osnabrück II darf als Reserve eines Drittligisten nicht aufsteigen) kann noch auf maximal 55 Punkte kommen, so dass dem VfB (aktuell 50) noch zwei Siege fehlen. Die Relegation ist sogar sicher.
Diese Region und diese Mannschaft gehören mindestens in die Regionalliga, sagte Thomas Oelkers. Der Trainer der Lüneburger, die mit zuletzt sechs Siegen in der Tabelle immer weiter nach oben gestürmt waren, aber keine Regionalliga-Lizenz beantragt hatten, wünschte dem VfB viel Glück, machte den Gastgebern mit seiner Elf das Leben aber mehr als schwer.
Nach schwachem Start erarbeiteten sich die Oldenburger vor 1290 Zuschauern mehr Chancen. Julian Lüttmann (25., 32., 82.), Julian Bennert (36., 41.) und Alexander Tschalumjan (57., 88.) scheiterten aber. Am Ende konnte sich der VfB, bei dem Claude-Roland Videgla Gelb-Rot sah (90.), sogar bei Mansur Faqiryar bedanken, dass es beim Remis blieb. Der Keeper entschärfte die Chancen von Stefan Wolk (69.), Stefan Richter (78.) und Mohamed Aidara (85.). Boll: Es war schwer bei diesem Wetter wir müssen nun gut regenerieren und uns aufs Spitzenspiel am Sonntag gegen Rehden vorbereiten.
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