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NWZonline.de Sport Fußball

Kraftloser VfB Oldenburg legt Stolperstart hin

18.02.2019

Oldenburg Fünf Wochen lang hatten sich die Fußballer des VfB Oldenburg auf diesen Tag vorbereitet, fünf Stunden reichten Trainer Marco Elia sicher nicht, um den Ärger über die 1:2-Pleite gegen den Regionalliga-Rivalen Hannover 96 II zu verdauen. Er hatte nach dem mageren Auftritt einen dicken Hals. „Das war das schlechteste Spiel, seitdem ich die Verantwortung übernommen habe“, echauffierte sich der 43-Jährige nach der dritten Niederlage im 14. Spiel unter seiner Regie.

Vor 1001 Zuschauer lieferten die Oldenburger alles andere als eine magische Märchenstunde ab. Die Gastgeber legten auf dem welligen Rasen des Marschwegstadions einen Stolperstart sondergleichen hin. „Das war ein saft- und kraftloser Auftritt, über den zu reden sein wird“, sagte Elia.

Nach einer Schweigeminute in Erinnerung an den kürzlich verstorbenen ehemaligen VfB-Manager Rudi Assauer deutete sich schon in den ersten Spielminuten an, dass es nicht das Spiel des VfB werden könnte. Immer wieder brachten einfache Abspielfehler den Gegner in Ballbesitz. Die 96-Reserve, die wie erwartet mit den starken Edgar Prib und Uffe Bech sowie Ex-Bundesliga-Profi Christian Schulz angetreten war, agierte zwar auch nicht wie eine Übermannschaft, spielte aber clever ihre Stärken aus.

Nach zwei guten Chancen der Platzherren, die aber nach ansehnlicher Vorarbeit von Pascal Richter durch Maik Lukowicz und Süleyman Celik­yurt vergeben wurden, nutzte Prib gleich die zweite Angriffsmöglichkeit der Gäste zum 1:0 (21. Minute). Beim 22-Meter-Schuss des 29-Jährigen, der eine lange Leidenszeit mit zwei Kreuzbandrissen in 2017 und 2018 hinter sich hat, machte Keeper Dominik Kisiel keine glückliche Figur.

Mit der Führung im Rücken zog sich Hannover in die eigene Hälfte zurück und lauerte auf Konterchancen. Der VfB nutzte den angebotenen Freiraum nicht oder nicht effektiv und leistete sich immer wieder Abspielfehler sowie eine klägliche Abschlussschwäche.

Nach der Pause verflachte das Spiel noch mehr. Die Oldenburger rannten ideenlos an, ehe erneut Prib die Weichen für die U 23 mit dem 2:0 auf Sieg stellte (75.). Dem eingewechselten Lennart Madroch gelang in der dritten Minute der Nachspielzeit nur noch der Anschlusstreffer.

„Wir haben zum Ende der Hinserie verfolgt, welchen respektvollen Weg der VfB eingeschlagen hat. Heute waren wir die bessere Mannschaft“, sagte Gästetrainer Christoph Dabrowski. „Fünf Wochen Vorbereitung sind in 94 Minuten zunichte gemacht worden“, resümierte Elia völlig bedient: „Keiner der Akteure, die heute auf dem Platz standen, hat seine Chance genutzt – die Karten werden wieder neu gemischt.“

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