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NWZonline.de Sport Fußball

VfB Oldenburg feiert Klassenerhalt

14.05.2018

Oldenburg Rettung für den VfB: Die Regionalliga-Fußballer aus Oldenburg haben am Sonntagnachmittag ihr letztes Saisonspiel beim TSV Havelse mit 3:1 (2:1) gewonnen und den Klassenerhalt wie erhofft in der Tasche. Da die um die Meisterschaft kämpfende U21 des Hamburger SV parallel einen 0:2-Rückstand gegen die U23 von Eintracht Braunschweig in einen 4:2-Sieg drehte, überholten die Oldenburger die Löwen-Reserve und konnten nicht mehr auf den potenziellen Abstiegsplatz 15 zurückfallen. Die Braunschweiger, für die es ebenfalls das letzte Spiel war, könnten in den Nachholspielen am Mittwoch noch vom BSV Rehden (1:0 bei Hannover 96 II, noch ein Heimspiel gegen Norderstedt) auf Position 15 verdrängt werden, müssen aber ohnehin jetzt absteigen.

Am späten Nachmittag stand fest, dass die erste Mannschaft aus Braunschweig als Tabellenvorletzter der 2. Bundesliga den bitteren Gang in die 3. Liga antreten muss. Damit steht das Nachwuchsteam als Zwangsabsteiger aus der Regionalliga fest. Rehden hat damit doch schon vorzeitig den Klassenerhalt sicher. Sogar der Tabellendrittletzte aus Hildesheim könnte jetzt doch noch drinbleiben, wenn Weiche Flensburg Meister wird, die Aufstiegsrelegation gegen Cottbus übersteht und in die 3. Liga aufsteigen darf.

In Havelse gelang den Oldenburgern vor 666 Zuschauern der erhoffte frühe Führungstreffer. Kifuta Kiala Makangu traf schon in der 4. Minute zum 1:0. Nach einer ersten Trinkpause, die Schiedsrichter Jost Steenken (Nordhorn) den beiden Mannschaften angesichts der sommerlichen Bedingungen Mitte der ersten Halbzeit genehmigte, verpasste VfB-Innenverteidiger Ahmet Saglam das 2:0. Im Nachfassen bekam Havelses Keeper Morten Jensen den verdeckten Schuss aus gut 30 Metern unter Kontrolle (25. Minute).

Kurz darauf erzielten die Gastgeber den Ausgleich. Daniel Kofi Kyereh überwand VfB-Torhüter Fabian Klinkmann mit einem Versuch von der Strafraumgrenze (33.). Die Oldenburger zeigten bis dahin in der Offensive immer wieder gute Ansätze, doch die Bemühungen brachten zu wenig Ertrag. In der Endphase des ersten Spielabschnitts gelang Thorsten Tönnies nach einem Angriff und einer Hereingabe von der rechten Seite aber die erneute Führung. Den Treffer zum 2:1 feierte der Kapitän, der zur neuen Saison zu Ligarivale SSV Jeddeloh wechselt, mit einem Salto.

Nach dem Seitenwechsel kam bei den Gastgebern Tim Stiller für Deniz Cicek ins Spiel und hätte in der der 48. Minute fast das 2:2 für Havelse erzielt. Sein Schuss klatschte an den Außenpfosten. Nur wenig später haute Klinkmann im Strafraum einen Gegenspieler nieder, machte seinen Fehler aber wieder gut, indem er den Foulelfmeter von Yannik Jaeschke parierte (51.). Zehn Minuten danach klärte auf der anderen Seite Jensen knapp vor Kifuta, der aber in der Endphase für die Vorentscheidung sorgte. In der 84. Minute machte der Torjäger das 3:1, nach dem die VfB-Mannschaft nur noch auf das Endergebnis aus Hamburg warten musste. Als der Sieg der HSV-Reserve perfekt war, kannte der Jubel keine Grenzen.

TSV Havelse
Jensen – Radowski, Holm, Wenzel, Jaeschke (78. Kani), Cicek (46. Stiller), Tuna, Meyer, Maletzki (66. Lucic), Meier, Kyereh.

VfB Oldenburg
Klinkmann – Aalto, Lach, Saglam, Lingerski – Bastürk (76. Siala), Celikyurt – Temin, Franziskus (90.+1 Aug), Tönnies – Kifuta (87. Magouhi).

Tore
0:1 Kifuta (4.), 1:1 Kyereh (33.), 1:2 Tönnies (40.), 1:3 Kifuta (84.).

Schiedsrichter
Jost Steenken (Nordhorn).

Zuschauer 666.

Jan-Karsten zur Brügge
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2034

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