Oldenburg - Die Fußballer des Regionalligisten VfL Oldenburg haben an diesem Sonntag den Vorjahresmeister Weiche Flensburg (14 Uhr, Hans-Prull-Stadion) zu Gast. „Wir wollen mutig Fußball spielen wie im Hinspiel in Flensburg auch“, kündigt Oldenburgs Trainer Dario Fossi an. Anfang September musste sich der Aufsteiger 0:1 geschlagen geben, hatte das Spiel aber ausgeglichen gestaltet.

Die Flensburger sind nach der Winterpause noch nicht richtig in Schwung gekommen. Die erste Partie wurde bei BSV Rehden 0:1 verloren, dann folgte ein 1:1 gegen Werder Bremen II. Im Meisterschaftsrennen spielt der Titelverteidiger schon lange keine Rolle mehr, er rangiert in der Tabelle auf Rang fünf. „Flensburg ist nicht gut aus den Startlöchern gekommen. Wir wollen am Sonntag aber kein Aufbaugegner sein“, sagt Fossi zur aktuellen Form des kommenden Gegners. Der arbeitet schon auf Hochtouren am Kader für die kommende Saison. Dominic Hartmann, Kevin Nije und Marvin Ibekwe haben in dieser Woche ihre Verträge bis 2021 verlängert.

Beide Mannschaften müssen auf einen wichtigen Spieler verzichten. Bei den Flensburgern hatte Außenverteidiger Ilidio Pastor Santos gegen Werder Bremen II die Gelb-Rote Karte gesehen. Bei den Oldenburgern wird Mittelfeldspieler Daniel Isailovic wahrscheinlich zusehen müssen. „Im Spielbericht unserer Partie in Drochtersen/Assel hat der Schiedsrichter eine Gelbe Karte für Daniel eingetragen, obwohl er ihm auf dem Platz keine Karte gezeigt hat“, wundert sich Fossi. Die Oldenburger wollen die Angelegenheit jetzt überprüfen lassen.

Falls die Sperre bestätigt wird, könnte Johua König den Platz von Isailovic im defensiven Mittelfeld einnehmen. Sonst fehlen dem VfL-Coach nur die beiden Langzeitverletzten Andrik Zohrabian und Ali Sandoghdar.