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NWZonline.de Sport Fußball

Remis macht nicht nur Elia Lust auf mehr

17.09.2018

Oldenburg Einen Auftritt, der wieder einmal nur einen Punkt einbrachte, aber dennoch Lust auf mehr machte, haben die Regionalliga-Fußballer des VfB Oldenburg am Sonntag im ersten Spiel unter Interimstrainer Marco Elia abgeliefert. Sechs Tage nach der Freistellung von Chefcoach Stephan Ehlers und Assistent Christian Thölking spielten die tief im Tabellenkeller stehenden Gastgeber forsch nach vorn, mussten sich vor 1147 Zuschauern im Marschwegstadion aber gegen Holstein Kiel II mit einem 0:0 begnügen.

„Ich bin mit dem Spiel zufrieden – enttäuschend ist nur, dass sich die Mannschaft nicht für ihren Einsatz belohnt hat“, sagte Elia, der von der Vereinsführung zunächst als Interimsduo mit Cumhur Demir installiert wurde und das Team nach der guten Leistung auch ins nächste Spiel am nächsten Samstag (12 Uhr) bei Tabellenführer VfL Wolfsburg II führen soll.

„Marco genießt unsere volle Rückendeckung“, sagte Sportleiter Andreas Boll nach dem sechsten Remis in dieser Saison und ergänzte: „Bis auf das Ergebnis hat alles gepasst – wir hatten Chancen für drei Spiele, haben sie aber leider nicht genutzt.“

Schon nach 63 Sekunden hätte Mittelstürmer Kifuta Kiala Makangu das erste Tor der Nach-Ehlers-Zeit erzielen können, bekam aber nach einer Flanke von Dominique Ndure nicht genug Druck hinter seinen Kopfball. Es folgten eine weitere Chance für den VfB durch Saglam (4. Minute) und für den stark in die Saison gestarteten Aufsteiger aus Schleswig-Holstein durch Tjorve Mohr (11.), ehe Gazi Siala die schönste Ballstafette fast mit dem 1:0 für die Gastgeber abgeschlossen hätte (25.).

Die größte Chance der ersten Halbzeit hatte wiederum Kifuta. Der Angreifer schoss den Ball über das Tor, nachdem Keeper Dominik Reimann einen 17-Meter-Versuch von Lennart Madroch nach vorn abprallen lassen hatte (29.). Kiels beste Möglichkeit hatte Noah Awaku, dessen Schuss aber gerade noch von Saglam geblockt wurde (44.).

„Nach der Pause hatten wir mehr vom Spiel und mehr Chancen“, meinte Gästecoach Ole Werner, doch diese Aussage passte wohl nur zu der Anfangsphase der zweiten Halbzeit. Ein 22-Meter-Schuss von Philipp Sander war für VfB-Torhüter Dominik Kisiel kein Problem.

Die rund zehnminütige Offensivauszeit der Oldenburger endete mit einer weiteren Kifuta-Chance (55.), ehe der eingewechselte Pascal Richter etwas später aus spitzem Winkel am Pfosten des Holstein-Tores scheiterte (70.).

Nach einer Roten Karte für Kiels Tobias Fleckstein (76., Notbremse an Kifuta) verstärkte der VfB die Angriffsbemühungen, doch die Gäste zogen sich natürlich weit zurück. „Den Platzverweis hätte der Schiedsrichter gern weglassen können“, meinte Boll mit Blick darauf, dass sein Team nun fast nur noch durch Standardsituationen zu Chancen kam.

Die waren aber brandgefährlich. Siala köpfte den Ball nach einer Ecke knapp über die Latte (88.). In der Nachspielzeit verpassten Ibrahim Temin und Kifuta das Happy-End beim Elia-Debüt. „Vielleicht hat das letzte Selbstvertrauen gefehlt, um den Ball auch einmal mit der Pike über die Linie zu drücken“, sagte der neue Trainer und ist heiß auf die nächste Trainingswoche: „Die Arbeit mit den Jungs macht unheimlich Spaß.“

VfB Oldenburg: Kisiel - Volkmer (81. Magouhi), Erdogan, Saglam, Ndure - Evers - Siala, Madroch - Lukowicz (66. Richter), Kifuta, Steinwender (73. Temin).

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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