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NWZonline.de Sport Fußball

VfB-Gäste kommen spät und gewinnen viel

19.08.2017

Oldenburg Sie kamen zu spät, waren aber gleich voll da: Obwohl die U-23-Fußballer von Eintracht Braunschweig auf der Anreise zum Spiel beim VfB Oldenburg lange im Stau festgesteckt und nur wenig Zeit zur Vorbereitung gehabt hatten, entführte die Zweitliga-Reserve am Freitagabend alle drei Punkte aus dem Marschwegstadion. Die Gastgeber hatten zwar mehr Spielanteile, verloren das Duell vor 1054 Zuschauern aber mit 1:2 (0:2).

„Es fehlte der absolute Drang zum Tor“, meinte VfB-Kapitän Thorsten Tönnies nach dem Spiel, in dem die Gäste den Angriffswillen dagegen sofort demonstriert hatten. Nachdem der Bus des U-23-Teams um 18.10 Uhr angekommen und die Partie mit 15 Minuten Verspätung um 18.45 Uhr von Schiedsrichter Yannick Rath angepfiffen worden war, musste VfB-Keeper Hrvoje Bukovski bereits nach 14 Sekunden erstmals eingreifen. Der Torwart lenkte einen Schuss aus 30 Metern über die Latte.

Danach versuchten die Oldenburger, das Spiel zu machen, stellten sich in der Defensive bei einem Konter in der 13. Minute aber dilettantisch an. Die Abwehr griff nicht entscheidend ein, und Phillip Tietz brachte die zuvor sieglosen Braunschweiger in Front. Wenig später verpasste Maik Lukowicz bei einem weiteren schnellen Angriff das 2:0 (18. Minute).

Nachdem Ibrahim Temin kurz zuvor den Ausgleich vergeben hatte, fasste sich Tönnies, der vor einer Woche beim ersten Saisonsieg bei Altona 93 sein Comeback nach einem Rippenbruch gefeiert hatte, ein Herz und zog auf dem nassen Boden aus der Distanz ab, hatte aber keinen Erfolg. Gästekeeper Yannik Bangsow parierte auch die weiteren Chancen von Henri Aalto (30.), Pascal Richter (33.) und Daniel Franziskus (37.), ehe die Oldenburger Abwehr kurz vor der Pause erneut patzte und Dominik Franke das zweite Tor der Eintracht-Reserve genehmigte (42.).

„In der Pause haben wir ziemlich bedröppelt in der Kabine gesessen, wollten das Spiel aber unbedingt drehen“, sagte Tönnies. Der Wille schlug sich auch sofort in Zählbarem nieder. Nach einem Foul von Lirim Mema an Pascal Richter verkürzte Franziskus per Strafstoß auf 1:2 (49.). Es folgten weitere Möglichkeiten von Richter (52.) und Franziskus (54.), doch danach erlosch das Angriffsfeuer.

Während fast im Fünf-Minuten-Takt Braunschweiger nach mehr oder minder harmlosen Zweikämpfen am Boden lagen und behandelt werden mussten, rannten sich die Oldenburger immer wieder fest. In der Nachspielzeit verpasste Frederik Lach per Kopfball nach einer Ecke das 2:2 (90+2).

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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