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NWZonline.de Sport Fußball

Vom Jungspund zum Leitwolf

02.06.2018

Oldenburg Als Jungspund war er in seiner ersten Saison mit dem VfL aus der Oberliga abgestiegen, als Leitwolf hat er die aktuelle Mannschaft jetzt zum sensationellen Aufstieg in die Regionalliga geführt: Nils Frenzel, der nach dem Abgang von Arne Lüerssen in diesem Frühjahr als einziger Spieler aus dem Team noch übrig geblieben ist, das 2013 die Rückkehr in die Oberliga geschafft hatte, blickt für die NWZ auf die vergangenen fünf Spielzeiten zurück und das anstehende Abenteuer in der vierthöchsten Spielklasse voraus.

Ein Wechsel kam für den 28-Jährigen in all den Jahren nie ernsthaft in Frage. „Es gab mal ein vages Interesse des VfB. Aber eigentlich wollte ich nie weg. Ich habe mich beim VfL immer sehr wohl gefühlt“, begründet er seine Vereinstreue und ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Ich spiele jetzt in der Abwehr, da fällt man nicht so auf wie Pascal Steinwender im Sturm. Abwehrspieler fallen nur auf, wenn sie Fehler machen.“

2013/2014: 12. Platz

„Am Anfang wurden wir von der Aufstiegseuphorie getragen. Nach acht Spieltagen waren wir Zweiter. Dann haben wir aber gemerkt, dass in der Oberliga doch ein anderer Wind weht als in der Landesliga. Außerdem hatten sich dann Kai Schröder, Julian Kersting und ich schwer verletzt. Und einen breiten Kader hatten wir auch damals nicht. In der Winterpause haben wir dann einige richtig gute neue Spieler wie Andre Jaedtke, Dennis Mooy und Jonas Siegert bekommen. Am letzten Spieltag haben wir dann mit einem 1:1 in Ottersberg und 37 Punkten knapp den Klassenerhalt geschafft.“

2014/2015: 13. Platz

„Nach der guten ersten Saison hatten wir einige Abgänge. Gerrit Kersting und Dennis Matthiesen gingen nach Jeddeloh, Stefan Noack hörte auf. Sie waren nicht zu ersetzen. Es folgte auch mit 32 Punkten die schlechteste Saison in den fünf Jahren, die wir Oberliga gespielt haben. Wir haben den Klassenerhalt nur geschafft, weil Werder Bremen II in die 3. Liga aufstieg und Hildesheim in die Regionalliga. In der Sommerpause gab’s den ganz großen Umbruch.“

2015/2016: 9. Platz

„Das Schöne am VfL ist immer, dass sehr viele junge Spieler in den Kader aufrücken. Durch die jungen Wilden gibt es bei uns immer sehr viel Lebens- und Spielfreude auf dem Platz. Die schlechte Vorsaison war der Startschuss für den Erfolg, den wir jetzt haben. Vor und während der Saison kamen Spieler wie Jannik und Andrik Zohrabian, Marten Schmidt, Pascal Steinwender und Kai Kaissis zu uns. Am Ende gab es nach 42 Punkten den zweiten großen Einschnitt. Ulf Kliche, der uns in die Oberliga geführt hatte, hörte auf.“

2016/2017: 9. Platz

„Mit Dario Fossi haben wir einen neuen Trainer bekommen, der sich doch stark von Ulf unterscheidet. Er hat die absolute Siegermentalität, er hasst es, zu verlieren. Er akzeptiert es nicht, wenn ein Spieler nicht alles gibt. In dieser Spielzeit waren wir zu unbeständig, das hatte mehrere Gründe. Unser neuer Trainer musste uns und die Liga erst kennenlernen, da hat er in dieser Saison sehr viel ausprobiert – taktisch wie spielerisch. Wir haben mal mit Dreierkette gespielt, mal haben wir Dauerpressing versucht. Dario ist aber auch ein besonderer Trainer. Er lernt dazu und passt sich an die Mannschaft an. Am Ende hätten wir trotzdem mehr als nur 39 Punkte holen müssen.“

2017/2018: 2. Platz

„Die Saison war fantastisch. Es war toll zu spüren, wie sich im Laufe der Spielzeit der ganze Verein mit unserem Erfolg identifizierte. Je länger wir oben in der Tabelle standen, desto mehr haben auch wir Spieler an den Aufstieg geglaubt. Auch die drei Niederlagen zum Rückrunden-Beginn haben daran nichts geändert. Am Ende mussten wir mit 58 Zählern punktgleich mit ULM Wolfsburg als Zweiter in die Relegation.

Jetzt kann ich sagen, dass der Aufstieg durch die Relegation fast schöner ist als der direkte Aufstieg. Wir Spieler sind dem VfL sehr dankbar dafür, dass der Verein uns für unseren sportlichen Erfolg mit dem Antrag auf die Regionalliga-Lizenz belohnt hat.“

2018/2019: ???

„Die Regionalliga ist für den VfL Oldenburg ein riesengroßes Abenteuer, da haben wir Spieler schon Respekt. Die Gegner sind viel attraktiver als in der Oberliga – da kann man schon jetzt eine Gänsehaut bekommen. Wir spielen gegen Werder Bremen II, Hamburger SV II und VfL Wolfsburg II. Da stehen Jugend-Nationalspieler und Profis im Kader. Dazu kommen die Derbys gegen den VfB und den SSV Jeddeloh. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir uns in der Regionalliga nicht verstecken müssen. Wir werden auch hier gute Spiele machen.“

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