Oldenburg - Die gute Nachricht zuerst: Die Trikots mit dem Namen von Hauptsponsor „Paul Hewitt“ auf der Brust, den Fußball-Regionalligist VfB Oldenburg am Tag vor dem Saisonauftakt präsentierte, sind rechtzeitig fertig. Anders als vor einem Jahr, als das Team an gleicher Stelle in Leibchen spielen musste, kann die Elf an diesem Samstag (14 Uhr, Stadion an der Lohmühle) beim VfB Lübeck optisch einen blendenden Auftritt hinlegen – und will das gegen den erklärten Aufstiegsanwärter auch sportlich.

„Wir fahren nicht nach Lübeck, um dort die Punkte einfach abzuliefern“, sagt Cheftrainer Stephan Ehlers, der mit seinem 2017/2018 auf Rang 13 gelandeten Team in Zukunft nichts mit dem Abstieg zu tun haben will. Er muss – und das ist eine weitere gute Nachricht – vor der Fahrt nach Schleswig-Holstein keine richtig schlechten Nachrichten verkünden, bangt allerdings um die Einsätze wichtiger Spieler.

„Bei Ahmet Saglam und Süleyman Celikyurt warte ich ab, ob sie voll einsatzfähig sind“, sagt Ehlers, der definitiv auf Harry Föll (Oberschenkelprellung) verzichten muss.

Nicht dabei ist auch Patrick Papachristodoulou, für den sein Berater einen neuen Club sucht. Aktuell stehen 13 Ex- 13 Neu-VfBern gegenüber. Zum schnellen Wiedersehen kommt es mit Daniel Franziskus, der von Lübecks Sportdirektor Stefan Schnoor als Wunschspieler an die Lohmühle gelotst wurde. „Ich freue mich riesig auf das Spiel gegen meine alten Jungs“, sagt der Angreifer und ergänzt augenzwinkernd: „Nur für 90 Minuten wird die Freundschaft mal kurz ausgeblendet – danach ist alles wieder gut.“