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NWZonline.de Sport Fußball

Das hilft bei Terminproblemen im Pokal

21.01.2020

Oldenburg Die Verärgerung der EWE Baskets Oldenburg und ihrer Fans über die Ansetzung des Basketball-Pokalfinales bei Alba Berlin am Sonntag, 16. Februar, hat erneut gezeigt: Die kurzfristige Vergabe des Heimrechts für das Pokalfinale – es wurde nach den Halbfinalspielen am 12. Januar per Los entschieden – ist problematisch. Die Oldenburger kritisieren, dass wegen des späten Spielbeginns in der Arena am Ostbahnhof um 20.30 Uhr viele Fans nicht mit in die Hauptstadt reisen können. Denn nach dem Spiel gibt es am späten Abend keine Möglichkeit mehr, mit dem Zug nach Hause zu fahren. Und der nächste Tag ist ein regulärer Schul- und Arbeitstag. Alba Berlin hatte diese Uhrzeit gewählt, weil wegen anderer Veranstaltungen und Hallenbelegungen an dem Tag in Berlin keine andere Möglichkeit mehr blieb. Wie sieht das in anderen Sportarten aus?

Fußball

Die Männer spielen am Samstag nach dem letzten Bundesliga-Spieltag im Berliner Olympiastadion im Finale den Pokalsieger aus. Das ist seit 1985 so. Zweimal schaffte es ein Berliner Verein ins Endspiel. 1993 verlor die zweite Mannschaft von Hertha BSC mit 0:1 gegen Bayer Leverkusen, 2001 hatte Union Berlin gegen Schalke 04 mit 0:2 das Nachsehen. Von 1985 bis 2009 wurde das Endspiel der Frauen ebenfalls im Olympiastadion unmittelbar vor dem der Männer ausgetragen.

Im Bus nach Berlin

Damit möglichst viele Fans beim Pokalfinale am 16. Februar in Berlin dabeisein können, werden die Baskets kostenlos Sonderbusse zur Verfügung stellen. Außerdem will der Bundesligist einen Teil der Ticketkosten übernehmen. Informationen zu dieser Auswärtsfahrt gibt es auf der Website des Fanclubs „Thunderstorm“. Über diesen läuft auch die Anmeldung:

Die Baskets sind an diesem Mittwoch wieder im Einsatz. Dann spielt das Team von Trainer Mladen Drijencic um 20.30 Uhr in der zweiten Gruppenphase des Eurocup beim italienischen Erstligisten Germani Brescia. In der heimischen Liga belegt Brescia (die Stadt liegt rund 80 Kilometer östlich von Mailand) derzeit den dritten Platz.

   www.thunderstorm-oldenburg.de

Da die Tickets für beide Endspiele galten und sich viele Fans der Männer-Finalisten aber nicht für das Frauen-Finale interessierten, blieben am Nachmittag viele Plätze leer. Das Finale der Frauen drohte mehr und mehr zu einem Anhängsel des Männerwettbewerbs zu werden. Seit 2010 wird das Endspiel der Frauen an einem anderen Tag als bei den Männern als eigenständige Veranstaltung in Köln ausgetragen.

Handball

Seit 1994 findet das Final-Four-Turnier der Männer an einem Wochenende in Hamburg statt. Am Samstag stehen die beiden Halbfinalspiele an, am Sonntag folgt das Finale. Auch bei den Frauen wird seit Jahrzehnten in einem zwei Tage dauernden Final-Four-Turnier der Pokalsieger ermittelt. Dieses fand bereits an verschiedenen Orten statt (auch Bremen und Hamburg waren schon darunter), was allerdings nichts mit den teilnehmenden Mannschaften zu tun hatte. Die Ausrichtung wurde stets längerfristig vergeben, noch bevor das Teilnehmerfeld feststand. Seit 2018 wird das Turnier in Stuttgart ausgetragen. Bei der ersten Austragung in der baden-württembergischen Landeshauptstadt vor zwei Jahren gewann der VfL Oldenburg den Titel.

Volleyball

Ähnlich wie einst beim Fußball tragen Frauen und Männer ihre Endspiele an einem Tag am selben Ort nacheinander aus. Von 2006 bis 2015 war dies im Tennisstadion von Halle/Westfalen der Fall gewesen, das an jenem Tag zu einer Sporthalle umfunktioniert wurde. Seit 2016 werden die beiden Finals in Mannheim ausgetragen.

Eishockey

Seit 2002 gab es bei den Männern einen Pokalwettbewerb. Nach den Halbfinalspielen wurde der Austragungsort des Endspiels unter den beiden Finalisten per Los ermittelt. Ab 2009 nahmen keine Clubs aus der DEL mehr teil. Diese hatten zuvor gefordert, dass ihre Spieler wegen der vielen Partien in der Liga und bei internationalen Turnieren nicht weiter belastet werden sollten. Bis 2013 wurde der Wettbewerb ohne DEL-Teams fortgeführt und danach eingestellt. Der ebenfalls 2002 ins Leben gerufene Pokalwettbewerb der Frauen wurde wenige Jahre nach dem Ende des Männerwettbewerbs genauso eingestellt.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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