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NWZonline.de Sport Fußball

Traditionsvereine verbinden viele Gemeinsamkeiten

20.10.2018

Oldenburg Bis zu diesem Sommer hatten die Handballerinnen von Bayer Leverkusen etwas mit den Fußballern des Hamburger SV gemeinsam – sie waren die beiden Vereine, die in ihren Bundesligen seit deren Gründung durchgehend vertreten waren. Während der HSV inzwischen durch Liga zwei tourt, sind die Werkselfen seit 1975 erstklassig.

Mit 5:3 Zählern sind die Frauen aus Leverkusen in die Saison gestartet und stehen damit auf dem sechsten Rang. Zwei Plätze dahinter folgt der VfL Oldenburg (4:4), der an diesem Sonntag (16 Uhr) in der Ostermann-Arena gastiert – und mit dem der Traditionsverein aus dem Rheinland weit mehr Gemeinsamkeiten hat als mit dem HSV.

Zu allererst wären da die Parallelen bei den Themen Trainer und Umbruch im Kader. In Leverkusen steht seit dieser Spielzeit Robert Nijdam an der Seitenlinie. Der Niederländer übernahm im Sommer das Amt von Vereinslegende Renate Wolf, die seit dem Jahr 1996 als Trainerin in Leverkusen agierte. Wolf arbeitet nun „nur“ noch in der Geschäftsführung des Vereins, zuvor hatte sie eine Doppelfunktion inne. In Oldenburg endete indes schon im vergangenen Jahr die zwölfjährige Trainer-Ära von Leszek Krowicki, seitdem hat der aktuelle Coach Niels Bötel den Umbruch vor allem dank des Pokalsiegs im Mai erfolgreich gemeistert.

Bayers neuer Trainer Nijdam hat nun einen ähnlichen Umbruch im Kader zu bewältigen, wie es Bötel im Vorjahr bevorgestanden hatte. Die früheren deutschen Nationalspielerinnen Katja Kramarczyk (Tor) und Franziska Mietzner (Rückraum) beendeten ihre Karrieren, die Niederländerin Anouk van de Wiel (Rückraum) zog es vom Rhein nach Norwegen zu Molde HK. Kompensiert wurden die Abgänge auch aufgrund finanzieller Zwänge fast durchgängig mit jungen Talente – eine weitere Gemeinsamkeit, die den Leverkusener mit dem Oldenburger Traditionsverein verbindet.

Und dann stehen in den Reihen der Oldenburgerinnen noch zwei frühere Werkselfen. Angie Geschke gab vom Sommer 2013 bis September desselben Jahres ein unglückliches Gastspiel in Leverkusen ab. Die Nationalspielerin zog es nach Oldenburg, wo sie bis heute spielt. Die in dieser Saison neue VfL-Spielmacherin Kristina Logvin trug von 2013 bis 2015 das Bayer-Trikot.

„Wir dürfen uns natürlich nicht nur auf diese Spielerinnen konzentrieren, das wäre fatal. Oldenburg funktioniert recht gut als Kollektiv“, warnt Nijdam sein Team. Viel werde in dem Duell auf Augenhöhe auf die Tagesform ankommen, und darauf, „ob wir in der Lage sein werden, situativ zu reagieren“, meint der Trainer. Beide Mannschaften haben sich im übrigen zum Ziel gesetzt, am Ende der Saison im gesicherten Mittelfeld der Liga zu stehen – noch eine Gemeinsamkeit zwischen Bayer und den VfL-Frauen.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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