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NWZonline.de Sport Fußball

Verbandstag: Zahlen zum Saisonende im Amateurfußball

29.06.2020

Oldenburg /Hannover Es waren nicht ganz die 100 Prozent, die Martin Schulz 2017 bei der Wahl zum Parteivorsitzenden der SPD bekommen hat, aber dennoch haben die Delegierten beim außerordentlichen Verbandstag des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) mit großer Mehrheit für einen Abbruch der durch die Coronavirus-Krise im März unterbrochenen Saison 2019/20 votiert.

91,1 Prozent der Stimmen (265 von 291 – 23 dagegen, 3 Enthaltungen) entfielen auf den Antrag des NFV-Vorstandes, die Saison in allen Spielklassen unter Anwendung der Quotientenregelung (Punkte/Spiele) mit Auf- und ohne Absteiger zu stoppen.

82 Minuten dauerte es, bis beim am Samstag erstmals in virtueller Form veranstalteten Verbandstag die gleiche Entscheidung feststand wie bei der Video-Schalte am Donnerstag für die Regionalligen Nord. Alle ausstehenden Pflichtspiele – mit Ausnahme der Pokalspiele – werden abgesetzt. Alle Teams, die nach Anwendung der Quotientenregelung auf einem direkten Aufstiegs- oder Relegationsrang liegen, dürfen aufsteigen. Absteiger gibt’s keine.

94,8 Prozent der Delegierten hatten zuvor gegen einen Antrag des FC Dynamo Lüneburg votiert, der eine Annullierung des Spieljahres beinhaltete. Nach der Annahme des NFV-Antrages musste über die weiteren Grundanträge (Abbruch mit Auf- und Abstieg; Fortsetzung der Saison) nicht mehr entschieden werden.

2 Eingaben des SV Wilhelmshaven, mit denen der Tabellenzweite der Bezirksliga II doch noch den erhofften Aufstieg in die Landesliga Weser-Ems erreichen wollte, erhielten wie alle zu dem NFV-Antrag gestellten Ergänzungs- oder Abänderungsanträge nicht die erforderliche Mehrheit. Rund 78 Prozent waren gegen den Wunsch mehrerer Vereine, dass alle Tabellenzweiten aufsteigen dürfen. Mit 86 Prozent wurde ein Hilfsantrag des SVW, der nur den eigenen Aufstieg beinhaltete, abgeschmettert.

13,3 Millionen Mal wurde bis zum Wochenende die von der Bundesregierung vorgestellte Corona-App heruntergeladen. Beim NFV-Verbandstag warb Präsident Günter Distelrath auch bei Niedersachsens Fußballern für den Download. „So können Infektionsketten schnell erkannt und durchbrochen werden“, sagte er und sieht das als Beitrag zu einer möglichst raschen Rückkehr in den Spielbetrieb. Wann die möglich sein wird, ist fraglich. Aber Distelrath ist „wirklich guten Mutes, dass die Monate der Ungewissheit bald enden werden und wir Fußball nicht nur im Training, sondern auch wieder unter Wettkampfbedingungen spielen können“.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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