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NWZonline.de Sport Fußball

Reifeprüfung für dezimierten VfB Oldenburg

16.08.2019

Oldenburg Nachdem sie in den ersten vier Spielen ordentlich Fahrt aufgenommen haben, wollen die Regionalliga-Fußballer des VfB Oldenburg an diesem Sonntag (15 Uhr, Marschwegstadion) gegen den SC Weiche Flensburg die nächsten Kohlen ins Feuer schmeißen. Vor dem Duell mit dem Meister von 2018, der bis zur Fusion mit Flensburg 08 ein Jahr zuvor als Eisenbahner Turn- und Sportverein unterwegs war, plagen das Team von Cheftrainer Alexander Kiene zwar größere Personalsorgen, nichtsdestotrotz sollen im dritten Heimspiel endgültig die Weichen für eine möglichst erfolgreiche Saison gestellt werden.

„Das war ein gelungener Start – wir wollen diesen Weg weitergehen“, sagt Kiene, weiß aber genau, dass das Duell mit dem ambitionierten Rivalen für seine Mannschaft eine Reifeprüfung ist. Während der VfB mit sieben Punkten und Rang fünf absolut zufrieden sein darf, laufen die Flensburger ihren Erwartungen aber noch hinterher.

„Ich zähle sie nach wie vor zu den besten drei Mannschaften der Regionalliga. Die haben den Anspruch, ganz nach oben zu wollen. Nach der Niederlage gegen Rehden ist es für sie fast schon eine Pflicht, wieder in die Erfolgsspur zu finden“, meint Kiene mit Blick auf Weiches überraschendes 0:2 am vergangenen Samstag. Es war die zweite Heimpleite nach dem 1:2 zum Saisonauftakt im Duell der beiden vergangenen Meister mit dem VfL Wolfsburg II. Dazwischen waren dem aktuellen Tabellenneunte ein 2:0 in Havelse und ein 1:0 beim HSC Hannover gelungen.

Beim Aufsteiger aus der Landeshauptstadt feierte der VfB am vergangenen Sonntag einen klaren 3:0-Triumph, bezahlte diesen aber teuer. Nico Matern (Fußverletzung) wurde schon nach 24 Minuten verletzt ausgewechselt. Pascal Richter machte aufgrund verstärkter Adduktorenbeschwerden zur Halbzeit für Jakob Bookjans Platz, und dieser verletzte sich auch noch.

Der 19-Jährige spielte zwar durch, nachdem auf dem Feld eine Fußprellung vermutet worden war, doch am Montag folgte die niederschmetternde Diagnose. Ein Mittelfußbruch wird das spielstarke Mittelfeld-Talent wohl für zwei bis drei Monate zum Zuschauen verdammen. Es ist der nächste Langzeitverletzte nach Gazi Siala (Kreuzbandriss) und Maik Lukowicz (Knöchelbruch). Auch Patrick Posipal (Rückenprobleme) war noch nicht richtig einsatzfähig.

„Der Ausfall von Jakob tut uns sehr weh. Er hat bisher seine Sache richtig gut gemacht“, bedauert Kiene, der jetzt das Abschlusstraining am Samstag abwarten muss, wer überhaupt zur Verfügung stehen. Richter hat wie Pascal Steinwender (fehlte wegen Adduktorenproblemen gegen den HSC) bisher individuell trainiert. Auch bei Matern, der sich ebenfalls am Fuß verletzt hat, muss abgewartet werden.

Für Hoffnung sorgt die starke Form von Kifuta Kiala Makangu. „Er arbeitet sehr viel für die Mannschaft und hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert“, lobt Kiene den 31-Jährigen, der mit insgesamt drei Toren bei Kiel II (1:1) und in Hannover glänzte. Auch gegen Weiche will der Stürmer sicher zeigen, dass er noch lange nicht aufs Abstellgleis gehört.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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