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NWZonline.de Sport Fußball

Sialas Ausfall schmerzt VfB Oldenburg sehr

06.07.2019

Oldenburg /Jeddeloh Die Angst vor einem längeren Ausfall war Gazi Siala schon am Mittwoch nach dem Abpfiff des Tests mit Regionalligist VfB Oldenburg gegen Bremen-Ligist FC Oberneuland (1:2) in den Augen abzulesen. „Ich habe es knacken hören“, sagt der Allrounder, der in der 26. Minute bei einem Zweikampf zu Boden gegangen war. Jetzt folgte die bittere Diagnose: Kreuzbandriss.

„Es ist wieder das gleiche Knie, das macht natürlich Angst“, meint Siala, der schon zu Beginn seiner VfB-Zeit nach dem Wechsel 2018 aus Rehden durch eine solche Verletzung am linken Knie für ein halbes Jahr ausgefallen war. Auch jetzt ist die Hinrunde für ihn gelaufen. In drei Wochen wird er operiert.

„Gazi ist ein wichtiger Faktor – der Ausfall wiegt schwer, aber auch für ihn persönlich tut’s mir leid“, sagt VfB-Sportleiter Jürgen Hahn. Sportlich reißt der Ausfall eine große Lücke, weil Sialas Flexibilität im kleinen Kader viele Löcher stopfen konnte. Am Mittwoch bildete er eine Doppel-Sechs mit Kapitän Kai Bastian Evers. Zudem kann der 24-Jährige im Mittelfeld auf der Acht und der Zehn wie auch im Abwehrzentrum spielen.

Wenn der VfB an diesem Sonntag in Münster die nächsten Tests bestreitet, könnte Patrick Posipal (fehlte zuletzt wegen muskulärer Probleme) die Siala-Rolle übernehmen. Dort geht es über 2 x 30 Minuten gegen West-Regionalligist SC Verl (16 Uhr) und über 2 x 30 Minuten gegen Gastgeber TuS Hiltrup (18 Uhr, Westfalenliga, sechsthöchste Klasse).

Danach soll zeitnah geklärt werden, wie das Siala-Aus langfristig aufgefangen werden soll. „Gleichwertig ersetzt werden wir ihn wohl nicht bekommen“, meint Hahn: „In der kommenden Woche werden wir uns im Training den einen oder anderen Spieler anschauen. Zumal wir ohnehin Verstärkung brauchen.“ Durch Sialas Ausfall ist der Kader auf 17 Feldspieler plus drei Torhüter geschrumpft. „20+3“, ist für Trainer Alexander Kiene das Normalmaß.

Auch beim SSV Jeddeloh sind die Sorgenfalten wieder tiefer geworden. Vor dem Testspiel an diesem Samstag um 16 Uhr in Loy (Kreis Ammerland) gegen den Bremer SV herrscht Gewissheit, dass die Verletzung, die sich Julian Bennert im Training zugezogen hatte, eine lange Pause nach sich ziehen wird. Der Offensivspieler erlitt einen Knorpelschaden im Knie und droht ein halbes Jahr auszufallen. Schon in der Vorbereitung auf die Saison 2017/2018 zog sich Bennert eine schwere Innenband- und Meniskusverletzung zu und musste knapp ein halbes Jahr pausieren.

Nicht nur deshalb haben sich die Ammerländer auf dem Transfermarkt noch einmal verstärkt. Der Regionalligist sichert sich die Dienste von Nikky Goguadze. Der 20-jährige Niederländer, der zuletzt beim Bremer SV aktiv war, erhält einen Vertrag über ein Jahr mit einer Option für eine weitere Saison. „Wir konnten Nikky eine Woche im Training beobachten und sind von seinem Potenzial überzeugt. Er kann bei uns eine gute Rolle spielen“, sagt Frank Claaßen, der Sportliche Leiter der Jeddeloher.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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