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NWZonline.de Sport Fußball

Landespokal Gegen Hsc Hannover: VfB-Angriff entdeckt Effektivität

04.10.2019

Oldenburg Wunschlos glücklich wären die Fußballer des VfB Oldenburg in der Regionalliga, wenn sie im bisherigen Saisonverlauf so gnadenlos effektiv wie an diesem Donnerstag im zweifellos berauschenden Landespokal-Duell mit dem HSC Hannover gewesen wären. Das Team von Alexander Kiene entdeckte nach den vielen vergebenen Chancen und Punkten der vergangenen Zeit gegen den Ligarivalen die Kunst der Effektivität, zog durch ein 6:1 (4:1) vor nur 792 Zuschauern im Marschwegstadion ins Halbfinale ein und darf weiter vom DFB-Pokal träumen.

„Das ist das Ziel. Wir wollen den Wettbewerb gewinnen“, sagte Enis Bytyqi nach dem zweiten von wohl vier nötigen Schritten und misst sich mit dem VfB nun voraussichtlich am Ostermontag, 13. April 2020, mit Ligarivale Rehden oder Meppen (Duell am 31. Oktober). Sollten die Emsländer oder Braunschweig, das am Mittwoch in Drochtersen 3:1 siegte und auf Havelse oder Lüneburg (30. Oktober) trifft, das Finale erreichen und in der 3. Liga zumindest Vierter werden, hat der andere Endspielgegner das DFB-Pokal-Ticket schon sicher.

„Wir haben zuletzt zwei Tage lang bis zum Erbrechen an den Abläufen im letzten Drittel gearbeitet – das hat sich heute ausgezahlt“, frohlockte Kiene, dessen Team den 3. Oktober für sich und für seine Fans auch zu einem Fußball-Feiertag gemacht hatte.

Früh wurde der Grundstein gelegt. Nach einer Kombination über Andrej Startsev, Bytyqi und Pascal Steinwender scheiterte Kifuta Kiala Makangu an Torwart Sascha Algermissen, aber Bytyqis Nachschuss saß (3. Minute). „Danach war mir das aber wie in der Endphase zu leichtfertig. Insgesamt war das endlich effektiv, aber es gibt auch noch Sachen, die anzusprechen sind“, hob Sportdirektor Jürgen Hahn verbal auch den Zeigefinger – und hatte Recht.

Der VfB agierte eine Zeit lang zu passiv und zu wenig kompakt, doch der HSC nutzte seine Chancen nicht. „Es ist leicht, nach einem 1:6 auf die Defensive zu gucken, aber wir waren auch vorn zu fehlerhaft“, monierte Coach Martin Polomka, während sich Kiene diesmal nicht über fehlende Effektivität beklagen musste.

Nach Vorarbeit von Steinwender und Kifuta gelang Bytyqi das 2:0 (17.), ehe Kifuta nach Flanken von Startsev und Evers auf 4:0 erhöhte (20., 32.). Nach dem 1:4 von Almir Kasumovic (41.) avancierte Ibrahim Temin nach Zuspielen von Steinwender (69.) und Bytyqi (74.) zum dritten Doppelpacker. „Endlich haben wir unsere Chancen auch in Tore umgesetzt“, meinte Temin. „Das gibt uns für die nächsten Spiele Selbstvertrauen“, sagte Kifuta und sah nach dem gnadenlos effektiven Auftritt wunschlos glücklich aus.

VfB Oldenburg: Kisiel - Startsev (29. Volkmer), Herbst, Kalinowski (46. Erdogan), Ndure - Evers, Matern - Steinwender (72. Lukowicz), Bytyqi, Temin - Kifuta.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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