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NWZonline.de Sport Fußball

VfL hofft auf Extra-Motivation dank TV

25.08.2018

Oldenburg /Lüneburg Die Fußballer des Regionalligisten VfL Oldenburg wollen beim Lüneburger SK an diesem Sonntag (Stadion Sülzwiesen) ihre ersten Auswärtspunkte holen. Die Partie wird erst um 17.15 Uhr angepfiffen, weil der Fernsehsender Sport 1 sie live überträgt. Der Sender zeigt regelmäßig Partien aus den Regionalliga-Staffeln.

„Die Liveübertragung ist für den VfL Oldenburg ein schöner Nebenaspekt. Wir freuen uns immer, wenn wir unseren Verein im Fernsehen präsentieren können. Zuletzt wurde das Pokalendspiel unserer Handballfrauen gezeigt, jetzt hat Sport 1 unsere Regionalligafußballer ausgewählt“, meint VfL-Präsident Rainer Bartels: „Das Wichtigste am Sonntag ist aber das Fußballspiel. Unsere Mannschaft hat bisher gute Leistungen gezeigt, die wollen wir auch in Lüneburg zeigen.“

Dass die Spieler sich von ihrer Fernsehpremiere nicht beeindrucken lassen, hofft auch Oldenburgs Sportlicher Leiter Detlef Blancke. „Die Übertragung wird für die Spieler beider Mannschaften eher eine zusätzliche Motivation sein. Alle wissen, dass das so bald nicht wieder passieren wird. Vor einem Jahr hat bei uns doch niemand von einer Fernsehübertragung eines Fußballspiels des VfL Oldenburg auch nur geträumt“, erklärt Blancke.

Auf einen Motivationsschub durch die Livebilder setzt auf VfL-Trainer Dario Fossi. „Wir als Mannschaft geben dem Verein jetzt das Vertrauen, das er uns im Frühjahr mit dem Lizenzantrag für die Regionalliga ausgesprochen hat, zurück. Und da ist die Übertragung eines Spiels von uns eine schöne Angelegenheit, die die Spieler hoffentlich beflügeln wird“, meint der Oldenburger Coach.

Fossi kann in Lüneburg wieder Mittelfeldspieler Efkan Erdogan einsetzen, der beim 2:2 gegen Eintracht Norderstedt vom Platz gestellt worden war. „Erdogan wird wohl in der Startelf stehen“, kündigt Fossi an. Sonst dürfte es gegenüber dem Spiel gegen Spitzenreiter TSV Havelse (1:0) kaum personelle Veränderungen in der Startformation der Oldenburger geben. Die Lüneburger haben wie der VfL Oldenburg bisher fünf Punkte auf dem Konto und liegen als Zwölfter vier Plätze vor den Oldenburgern. Beim LSK sitzt seit Januar der Star auf der Trainerbank. Rainer Zobel (69) wurde als Spieler mit Bayern München dreimal Deutscher Meister und holte ebenso oft den Europapokal der Landesmeister.

Die Oldenburger wollen in Lüneburg nicht nur ihre ersten Auswärtspunkte holen, sie wollen auch eine Blamage verhindern. „Wir werden sowohl unsere Auswärtstrikots als auch unsere Heimtrikots mitnehmen“, kündigt Blancke an. Der VfB Oldenburg musste vor einem Jahr beim VfB Lübeck vor laufenden Kameras mit den Trainingsleibchen der Heimmannschaft spielen, weil er keine Ausweichtrikots im Gepäck hatte.

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